Allgemeine Fragen

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Kommentare

In der Nachhaltigkeitsstrategie sind Fair-Trade-Schulen als " eine gute Möglichkeit, BNE-Themen an Schulen zu verankern" festgeschrieben, jedoch ohne konkrete Umsetzungs- oder Unterstützungsmaßnahmen für die Kampagne. Das Land sollte das Ziel verfolgen, dass alle Schulen des Landes den Fairen Handel als zentrales Instrument für eine gerechtere und nachhaltigere Wirtschaft vermitteln. Dazu sollten konkrete Zielzahlen und Maßnahmen formuliert werden, um Schulen auf dem Weg zur Fair-Trade-Schule zu unterstützen.
Verpackungsmüll muss vermieden werden. Vor allem unser Plastikkonsum muss stark reduziert werden. Das fängt im Kleinen an und jede Person kann etwas tun, aber es müssen auch gesetzliche Reglungen her und Alternativen müssen bekannter und z.T. erschwindlicher werden. Mehr Unverpackt-Läden müssen her!!! Keine Plastiktüten, To-Go Kaffebecher, Einwegbesteck und Alu-Verpackungen mehr!!!
Kommunen sollten dabei unterstützt werden, Mobilitätsstrategien zu entwickeln. Der Verkehr und ÖPNV ist in der Nachhaltigkeitsstrategie nicht abgebildet.
Allgemein sehe ich die gesellschaftlichen Aspekte der 17 Ziele in der Nachhaltigkeitsstrategie von RLP zu wenig berücksichtigt. Zu wenig findet sich hier in Bezug auf den Umgang mit Armut und Ungleichheit in Deutschland. Besonders Frauen sind im Alter und vorher aufgrund der vorherrschenden Struktur der Kindererziehung besonders von Armut gefährdet. Frauen übernehmen auch heute noch die hauptsächliche Erziehungsverantwortung. Dies hat enorme Konsequenzen für die berufliche Karriere. Während es in anderen Ländern wie der Schweiz längst üblich ist, auch hoch qualifizierte Stellen wie Professuren in Teilzeit 60 bis 80% zu vergeben, ist dieses Konzept in Deutschland noch kaum angekommen. Der gravierende Mangel an bedarfsgerechten Betreuungsplätze (Vollzeitplätze, frühe Öffnungszeiten) in Mainz und anderen Ort in RLP macht es Frauen zusätzlich schwer ihrem Bildungsabschluss entsprechende Tätigkeiten zu finden. Frauen sind im Alter und als Alleinerziehende häufiger von Armut betroffen.
Die Nutzug des ÖPNV in Rheinland-Pfalz sollte günstiger werden.
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