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Hier finden Sie Informationen zu dem von Ihnen ausgewählten Nachhaltigkeitsziel der Vereinten Nationen sowie zu den damit verbundenen Zielen aus der Nachhaltigkeitsstrategie Rheinland-Pfalz. Sehen Sie die letzten Kommentare zu den Nachhaltigkeitszielen Rheinland-Pfalz ein und wählen Sie die für Sie wichtigsten Ziele (Feld: Ist mir wichtig) aus. Für eine Detailansicht mit Informationen zu den Zielen, den Indikatoren und des Status der Zielerreichung klicken Sie auf das entsprechende Ziel. Kommentierungen (Feld: Kommentieren) können Sie nach Ihrer Registrierung vornehmen. Sie werden nach einer Prüfung unserer Verhaltensregeln durch die Moderatoren auf der Plattform angezeigt werden. Bitte beachten Sie dazu auch die Netiquette.
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Nachhaltigkeitsziel der Vereinten Nationen: Partnerschaft zur Erreichung der Ziele

Umsetzungsmittel stärken und die Globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung mit neuem Leben erfüllen

Was soll erreicht werden?

Finanzierung

1. Die Mobilisierung einheimischer Ressourcen verstärken, einschließlich durch internationale Unterstützung für die Entwicklungsländer, um die nationalen Kapazitäten zur Erhebung von Steuern und anderen Abgaben zu verbessern

2. Sicherstellen, dass die entwickelten Länder ihre Zusagen im Bereich der öffentlichen Entwicklungshilfe voll einhalten, einschließlich der von vielen entwickelten Ländern eingegangenen Verpflichtung, die Zielvorgabe von 0,7 Prozent ihres Bruttonationaleinkommens für öffentliche Entwicklungshilfe zugunsten der Entwicklungsländer und 0,15 bis 0,20 Prozent zugunsten der am wenigsten entwickelten Länder zu erreichen; den Gebern öffentlicher Entwicklungshilfe wird nahegelegt, die Bereitstellung von mindestens 0,20 Prozent ihres Bruttonationaleinkommens zugunsten der am wenigsten entwickelten Länder als Zielsetzung zu erwägen

3. Zusätzliche finanzielle Mittel aus verschiedenen Quellen für die Entwicklungsländer mobilisieren

4. Den Entwicklungsländern dabei behilflich sein, durch eine koordinierte Politik zur Förderung der Schuldenfinanzierung, der Entschuldung beziehungsweise der Umschuldung die langfristige Tragfähigkeit der Verschuldung zu erreichen, und das Problem der Auslandsverschuldung hochverschuldeter armer Länder angehen, um die Überschuldung zu verringern

5. Investitionsförderungssysteme für die am wenigsten entwickelten Länder beschließen und umsetzen

Technologien

6. Die regionale und internationale Nord-Süd- und Süd-Süd-Zusammenarbeit und Dreieckskooperation im Bereich Wissenschaft, Technologie und Innovation und den Zugang dazu verbessern und den Austausch von Wissen zu einvernehmlich festgelegten Bedingungen verstärken, unter anderem durch eine bessere Abstimmung zwischen den vorhandenen Mechanismen, insbesondere auf Ebene der Vereinten Nationen, und durch einen globalen Mechanismus zur Technologieförderung

7. Die Entwicklung, den Transfer, die Verbreitung und die Diffusion von umweltverträglichen Technologien an die Entwicklungsländer zu gegenseitig vereinbarten günstigen Bedingungen, einschließlich Konzessions- und Vorzugsbedingungen, fördern

8. Die Technologiebank und den Mechanismus zum Kapazitätsaufbau für Wissenschaft, Technologie und Innovation für die am wenigsten entwickelten Länder bis 2017 vollständig operationalisieren und die Nutzung von Grundlagentechnologien, insbesondere der Informations- und Kommunikationstechnologien, verbessern

Kapazitätsaufbau

9. Die internationale Unterstützung für die Durchführung eines effektiven und gezielten Kapazitätsaufbaus in den Entwicklungsländern verstärken, um die nationalen Pläne zur Umsetzung aller Ziele für nachhaltige Entwicklung zu unterstützen, namentlich im Rahmen der Nord-Süd- und Süd-Süd-Zusammenarbeit und der Dreieckskooperation

Handel

10. Ein universales, regelgestütztes, offenes, nichtdiskriminierendes und gerechtes multilaterales Handelssystem unter dem Dach der Welthandelsorganisation fördern, insbesondere durch den Abschluss der Verhandlungen im Rahmen ihrer Entwicklungsagenda von Doha

11. Die Exporte der Entwicklungsländer deutlich erhöhen, insbesondere mit Blick darauf, den Anteil der am wenigsten entwickelten Länder an den weltweiten Exporten bis 2020 zu verdoppeln

12. Die rasche Umsetzung des zoll- und kontingentfreien Marktzugangs auf dauerhafter Grundlage für alle am wenigsten entwickelten Länder im Einklang mit den Beschlüssen der Welthandelsorganisation erreichen, unter anderem indem sichergestellt wird, dass die für Importe aus den am wenigsten entwickelten Ländern geltenden präferenziellen Ursprungsregeln transparent und einfach sind und zur Erleichterung des Marktzugangs beitragen

Systemische Fragen

Politik- und institutionelle Kohärenz
13. Die globale makroökonomische Stabilität verbessern, namentlich durch Politikkoordinierung
und Politikkohärenz
14. Die Politikkohärenz zugunsten nachhaltiger Entwicklung verbessern
15. Den politischen Spielraum und die Führungsrolle jedes Landes bei der Festlegung
und Umsetzung von Politiken zur Armutsbeseitigung und für nachhaltige Entwicklung respektieren


Multi-Akteur-Partnerschaften
16. Die Globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung ausbauen, ergänzt durch
Multi-Akteur-Partnerschaften zur Mobilisierung und zum Austausch von Wissen, Fachkenntnissen,
Technologie und finanziellen Ressourcen, um die Erreichung der Ziele für
nachhaltige Entwicklung in allen Ländern und insbesondere in den Entwicklungsländern
zu unterstützen
17. Die Bildung wirksamer öffentlicher, öffentlich-privater und zivilgesellschaftlicher
Partnerschaften aufbauend auf den Erfahrungen und Mittelbeschaffungsstrategien bestehender
Partnerschaften unterstützen und fördern


Daten, Überwachung und Rechenschaft
18. Bis 2020 die Unterstützung des Kapazitätsaufbaus für die Entwicklungsländer und
namentlich die am wenigsten entwickelten Länder und die kleinen Inselentwicklungsländer
erhöhen, mit dem Ziel, über erheblich mehr hochwertige, aktuelle und verlässliche Daten
zu verfügen, die nach Einkommen, Geschlecht, Alter, Rasse, Ethnizität, Migrationsstatus,
Behinderung, geografischer Lage und sonstigen im nationalen Kontext relevanten Merkmalen
aufgeschlüsselt sind
19. Bis 2030 auf den bestehenden Initiativen aufbauen, um Fortschrittsmaße für nachhaltige
Entwicklung zu erarbeiten, die das Bruttoinlandsprodukt ergänzen,


Nachhaltigkeitsziele Rheinland-Pfalz

Bis 2020 berücksichtigen 25 Kommunen in Rheinland-Pfalz bei ihrer Beschaffung soziale und ökologische Kriterien und erlassen einen diesbezüglichen Ratsbeschluss
Nachhaltigkeit statt Profitmaximierung. Es kann nicht wahr sein, dass Wälder aus ökonomischen Gründen nicht als Mischwälder bepflanzt werden, sondern z.B. Monokultur Fichte. Die falschen Entscheidungsträger für zu wichtige Angelegenheiten. Ohne VOrwurf gilt es trotzdem zu sagen, dass ein Blick in die Wälder zeigt, dass Forstwirtschaft statt Wildnis gefunden wird. Die Natur braucht Raum und Zeit ohne den Menschen um sich selbst zu erholen. Dies kann nicht passieren, wenn ökonomisierte Hobby-Politiker, welche sich weder mit Umwelt- und Naturschutz auskennen, noch den Wert der Lebensgrundlage anerkennen, die Geldbeschaffung über den Erhalt eines menschenfreundlichen Klimas stellen. Vorschlag: Schulungen, gerne auch durch Aktivisten-Workshops von z.B. Fridays for Future.
Ausschreibungen müssen besser geprüft und vollständig sein. Nur hierdurch lassen sich hohe Folgekosten vermeiden. Die Vergabe an den vermeintlich billigsten Anbieter macht ökonomisch und ökologisch wenig Sinn. Warum Straßen bauen, von denen wir heute schon wissen, dass sie in 20 Jahren defekt sind anstatt für mehr Geld Straßen bauen, die wesentlich länger halten.
Wenn es um die Ziele für eine nachhaltige Entwicklung in Rheinland-Pfalz geht, sollte bei einem strategisch so wichtigen Teilziel wie der öko-sozialen Beschaffung nicht nur die kommunale Ebene in der Zieldefinition enthalten sein. Alle Einrichtungen auf Landesebene sollten hier ebenfalls aufgefordert sein, bei ihrer Beschaffung soziale und ökologische Kriterien zu berücksichtigen. Auch bei allen übergeordneten Beschaffungsvorgängen, z.B. der Abschluss von Rahmenverträgen für bestimmte Produktgruppen auf Landesebene, sollten hier soziale und ökologische Kriterien integrieren.
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