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Nachhaltigkeitsziel der Vereinten Nationen: Nachhaltige Städte und Gemeinden

Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig gestalten

Was soll erreicht werden?

  1. Bis 2030 den Zugang zu angemessenem, sicherem und bezahlbarem Wohnraum und zur Grundversorgung für alle sicherstellen und Slums sanieren
  2. Bis 2030 den Zugang zu sicheren, bezahlbaren, zugänglichen und nachhaltigen Verkehrssystemen für alle ermöglichen und die Sicherheit im Straßenverkehr verbessern, insbesondere durch den Ausbau des öffentlichen Verkehrs, mit besonderem Augenmerk auf den Bedürfnissen von Menschen in prekären Situationen, Frauen, Kindern, Menschen mit Behinderungen und älteren Menschen
  3. Bis 2030 die Verstädterung inklusiver und nachhaltiger gestalten und die Kapazitäten für eine partizipatorische, integrierte und nachhaltige Siedlungsplanung und -steuerung in allen Ländern verstärken
  4. Die Anstrengungen zum Schutz und zur Wahrung des Weltkultur- und -naturerbes verstärken
  5. Bis 2030 die Zahl der durch Katastrophen, einschließlich Wasserkatastrophen, bedingten Todesfälle und der davon betroffenen Menschen deutlich reduzieren und die dadurch verursachten unmittelbaren wirtschaftlichen Verluste im Verhältnis zum globalen Bruttoinlandsprodukt wesentlich verringern, mit Schwerpunkt auf dem Schutz der Armen und von Menschen in prekären Situationen
  6. Bis 2030 die von den Städten ausgehende Umweltbelastung pro Kopf senken, unter anderem mit besonderer Aufmerksamkeit auf der Luftqualität und der kommunalen und sonstigen Abfallbehandlung
  7. Bis 2030 den allgemeinen Zugang zu sicheren, inklusiven und zugänglichen Grünflächen und öffentlichen Räumen gewährleisten, insbesondere für Frauen und Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen

Wie soll das Ziel erreicht werden?

  1. Durch eine verstärkte nationale und regionale Entwicklungsplanung positive wirtschaftliche, soziale und ökologische Verbindungen zwischen städtischen, stadtnahen und ländlichen Gebieten unterstützen
  2. Bis 2020 die Zahl der Städte und Siedlungen, die integrierte Politiken und Pläne zur Förderung der Inklusion, der Ressourceneffizienz, der Abschwächung des Klimawandels, der Klimaanpassung und der Widerstandsfähigkeit gegenüber Katastrophen beschließen und umsetzen, wesentlich erhöhen und gemäß dem Sendai-Rahmen für Katastrophenvorsorge 2015-2030 ein ganzheitliches Katastrophenrisikomanagement auf allen Ebenen entwickeln und umsetzen
  3. Die am wenigsten entwickelten Länder unter anderem durch finanzielle und technische Hilfe beim Bau nachhaltiger und widerstandsfähiger Gebäude unter Nutzung einheimischer Materialien unterstützen

Nachhaltigkeitsziele Rheinland-Pfalz

Naturparke zu nachhaltigen Modellregionen entwickeln
Naturparkanlagen, sollten verstärkt gefördert werden.
Naturparkanlagen sollten verstärkt gefördert werden.
Punkt besser erklären evtl. rein natürliche Flächen vorhalten/ermöglichen
 ist mir wichtig!195
Die tägliche Flächenneuinanspruchnahme bei unter einem Hektar stabilisieren
Der Flächenverbrauch, insbesondere für Gewerbe / Einzelhandel, schreitet uneingeschränkt fort. Beispiele sind der fürchterliche Logistikpark bei Bingen an der A61/A60, die Gebiete im Osten von Bad Kreuznach. Hier müsste man durchsetzen, dass: - Flächen nicht so sehr durch Parkplätze versiegelt werden: in die Höhe bauen (Parkhäuser); - soweit möglich - im Logistikbereich bedarf dies ggf. Pilotversuche - mehr in die Höhe gebaut wird. Bei Märkten wie Garten- / Heinmwerkerbedarf, Sportartikel, Lebensmittel usw. ist das problemlos möglich. Das muss zur Auflage werden!!
 ist mir wichtig!144
Die Schadstoffbelastung der Luft senken
Den Hausbrand von Holz verbieten. Ölheizungen abschaffen. Mobilität auf elektro und damit mit wesentlich höherem Wirkungsgrad umstellen. Bei Bahnverbindungen prüfen, wie gut diese ausgelastet sind und diese durch andere Konzepte, autonomes Fahren, Uber, ersetzen.
Mit Bus und Bahn ist man deutlich Umweltbewusster unterwegs als mit dem Auto. Eine Erweiterung des Bus und Schienenverkehrs würde mehr Menschen animieren, diese zu benutzen. Momentan ist man, wenn man an Öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist, sehr unflexibel. Dies ist ein Grund dafür, dass viele Menschen sich gegen die öffentlichen Verkehrsmittel entscheiden. Wer beispielsweise ein Jahr lang mit öffentlichen Verkehrsmitteln statt mit dem Auto zur Arbeit fährt, kann bei einer Entfernung von 25 Kilometern rund 3.700 Euro und rund 320 Kilogramm CO2 sparen.
Rentner, Schüler/Studenten und Bürger, die einen freiwilligen Dienst verrichten, sollten eine starke Vergünstigung bei Bus und Bahn erhalten. Die Verbindungen sollten besser ausgebaut werden, um den Bürgern die Entscheidung zu erleichtern öffentliche Verkehrsmittel bei längeren Strecken zu nutzen. Um Pünktlichkeit zu gewährleisten, sollte es einen größeren Zeitspielraum zwischen Abfahrt und Ankunft geben. (Entschleunigung)
 ist mir wichtig!201
Bis 2020 berücksichtigen 25 Kommunen in Rheinland-Pfalz bei ihrer Beschaffung soziale und ökologische Kriterien und erlassen einen diesbezüglichen Ratsbeschluss
Nachhaltigkeit statt Profitmaximierung. Es kann nicht wahr sein, dass Wälder aus ökonomischen Gründen nicht als Mischwälder bepflanzt werden, sondern z.B. Monokultur Fichte. Die falschen Entscheidungsträger für zu wichtige Angelegenheiten. Ohne VOrwurf gilt es trotzdem zu sagen, dass ein Blick in die Wälder zeigt, dass Forstwirtschaft statt Wildnis gefunden wird. Die Natur braucht Raum und Zeit ohne den Menschen um sich selbst zu erholen. Dies kann nicht passieren, wenn ökonomisierte Hobby-Politiker, welche sich weder mit Umwelt- und Naturschutz auskennen, noch den Wert der Lebensgrundlage anerkennen, die Geldbeschaffung über den Erhalt eines menschenfreundlichen Klimas stellen. Vorschlag: Schulungen, gerne auch durch Aktivisten-Workshops von z.B. Fridays for Future.
Ausschreibungen müssen besser geprüft und vollständig sein. Nur hierdurch lassen sich hohe Folgekosten vermeiden. Die Vergabe an den vermeintlich billigsten Anbieter macht ökonomisch und ökologisch wenig Sinn. Warum Straßen bauen, von denen wir heute schon wissen, dass sie in 20 Jahren defekt sind anstatt für mehr Geld Straßen bauen, die wesentlich länger halten.
Wenn es um die Ziele für eine nachhaltige Entwicklung in Rheinland-Pfalz geht, sollte bei einem strategisch so wichtigen Teilziel wie der öko-sozialen Beschaffung nicht nur die kommunale Ebene in der Zieldefinition enthalten sein. Alle Einrichtungen auf Landesebene sollten hier ebenfalls aufgefordert sein, bei ihrer Beschaffung soziale und ökologische Kriterien zu berücksichtigen. Auch bei allen übergeordneten Beschaffungsvorgängen, z.B. der Abschluss von Rahmenverträgen für bestimmte Produktgruppen auf Landesebene, sollten hier soziale und ökologische Kriterien integrieren.
 ist mir wichtig!262