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Nachhaltigkeitsziel der Vereinten Nationen: Leben an Land

Landökosysteme schützen, wiederherstellen und ihre nachhaltige Nutzung fördern, Wälder nachhaltig bewirtschaften, Wüstenbildung bekämpfen, Bodendegradation beenden und umkehren und dem Verlust der biologischen Vielfalt ein Ende setzen

Was soll erreicht werden?

  1. Bis 2020 im Einklang mit den Verpflichtungen aus internationalen Übereinkünften die Erhaltung, Wiederherstellung und nachhaltige Nutzung der Land- und Binnensüßwasser- Ökosysteme und ihrer Dienstleistungen, insbesondere der Wälder, der Feuchtgebiete, der Berge und der Trockengebiete, gewährleisten
  2. Bis 2020 die nachhaltige Bewirtschaftung aller Waldarten fördern, die Entwaldung beenden, geschädigte Wälder wiederherstellen und die Aufforstung und Wiederaufforstung weltweit beträchtlich erhöhen
  3. Bis 2030 die Wüstenbildung bekämpfen, die geschädigten Flächen und Böden einschließlich der von Wüstenbildung, Dürre und Überschwemmungen betroffenen Flächen sanieren und eine Welt anstreben, in der die Landverödung neutralisiert wird
  4. Bis 2030 die Erhaltung der Bergökosysteme einschließlich ihrer biologischen Vielfalt sicherstellen, um ihre Fähigkeit zur Erbringung wesentlichen Nutzens für die nachhaltige Entwicklung zu stärken
  5. Umgehende und bedeutende Maßnahmen ergreifen, um die Verschlechterung der natürlichen Lebensräume zu verringern, dem Verlust der biologischen Vielfalt ein Ende zu setzen und bis 2020 die bedrohten Arten zu schützen und ihr Aussterben zu verhindern
  6. Die ausgewogene und gerechte Aufteilung der sich aus der Nutzung der genetischen Ressourcen ergebenden Vorteile und den angemessenen Zugang zu diesen Ressourcen fördern, wie auf internationaler Ebene vereinbart
  7. Dringend Maßnahmen ergreifen, um der Wilderei und dem Handel mit geschützten Pflanzen- und Tierarten ein Ende zu setzen und dem Problem des Angebots illegaler Produkte aus wildlebenden Pflanzen und Tieren und der Nachfrage danach zu begegnen
  8. Bis 2020 Maßnahmen einführen, um das Einbringen invasiver gebietsfremder Arten zu verhindern, ihre Auswirkungen auf die Land- und Wasserökosysteme deutlich zu reduzieren und die prioritären Arten zu kontrollieren oder zu beseitigen
  9. Bis 2020 Ökosystem- und Biodiversitätswerte in die nationalen und lokalen Planungen, Entwicklungsprozesse, Armutsbekämpfungsstrategien und Gesamtrechnungssysteme einbeziehen

Wie soll das Ziel erreicht werden?

  1. Finanzielle Mittel aus allen Quellen für die Erhaltung und nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt und der Ökosysteme aufbringen und deutlich erhöhen
  2. Erhebliche Mittel aus allen Quellen und auf allen Ebenen für die Finanzierung einer nachhaltigen Bewirtschaftung der Wälder aufbringen und den Entwicklungsländern geeignete Anreize für den vermehrten Einsatz dieser Bewirtschaftungsform bieten, namentlich zum Zweck der Walderhaltung und Wiederaufforstung
  3. Die weltweite Unterstützung von Maßnahmen zur Bekämpfung der Wilderei und des Handels mit geschützten Arten verstärken, unter anderem durch die Stärkung der Fähigkeit lokaler Gemeinwesen, Möglichkeiten einer nachhaltigen Existenzsicherung zu nutzen

Nachhaltigkeitsziele Rheinland-Pfalz

Den Anteil der Landwirtschaftsflächen mit hohem Naturwert erhöhen
Landauf landab sieht man landwirtschaftliche Monokulturen (Mais, Raps etc.) . Eine artenreiche Vielfalt ist unter anderem dadurch schon lange nicht mehr gegeben. Eine Möglichkeit dieses zu ändern könnte beispielsweise sein, das Landwirte die per Gesetz sowieso dazu verpflichtet sind, Flächen von x% auch wirklich als Blühstreifen zur Verfügung zu stellen. Bei Missachtung sollten entsprechende Sanktionen folgen.
Wichtig! Auch konventionelle Bauern „mit ins Boot nehmen“! Ökologische Nachhaltigkeit ist höher zu werten als Steigerung (Erhalt) des wirtschaftlichen Wohlstandes.
Schritt in die richtige Richtung um bspw. das Bienen-sterben zu bremsen.
Den Anteil der vom Aussterben bedrohten und stark gefährdeten Arten bis 2025 verringern
Ich finde es sehr schade, dass aufgrund des Fehlverhalten des Menschen so viele Tierarten aussterben. Tiere haben es nicht verdient unter so schlechten Umständen leben zu müssen. Es sollte definitiv etwas gegen das Aussterben unternommen werden, da sonst die Vielfalt der Tierwelt nie mehr so sein wird wie sie mal war. Wenn wir so weiter machen könnte es irgendwann sogar gar keine Tiere mehr geben.
Schulhöfe naturnah gestalten und gepflasterte Flächen reduzieren. Anlage von Hochbeeten usw.
Platz für Schulgärten schaffen, um so für die Natur zu sensibilisieren
Die weitere Zerschneidung der Landschaft stoppen
Es wäre gut wenn private Waldbesitzer angemessen berücksichtigt werden um ihr Ökokonto einem Projekt zuzuordnen.
Naturparke zu nachhaltigen Modellregionen entwickeln
Ein sehr nett klingendes Ziel, dem man nur zustimmen kann- aber ohne zu klären, WIE man dahin kommen möchte und WIE so eine Modellregion genau aussehen soll ist es nichts als eine leere Worthülse. Was genau soll eine Modellregion sein? Modell für was? Gibt es Vorbilder? Wie will man dahin kommen?
Die tägliche Flächenneuinanspruchnahme bei unter einem Hektar stabilisieren
Leerstände in Städen/Gemeinden nutzen ,vor Neuanlagen von Bau/ Gewerbegebieten
Nicht pauschal deckeln sondern unterscheiden FÜR WAS die Flächen genutzt werden - hier klare Ziel- und Grenzwerte definieren!
Den Anteil der FSC-zertifizierten Waldfläche erhöhen
Wir würden uns wünschen, dass bei einer Erhöhung des FSC Anteils die Flexibilität in Ausnahmezuständen berücksichtigt wird. Aktuelles Beispiel: Die Borkenkäfer Problematik bedingt (unserer Meinung nach) eine leichte Abweichung der FSC Standards um weitere Waldschäden einzudämmen (möglicher PSM Einsatz)
Davon profitiert neben den Geldbeuteln von FSC NIEMAND!
Die Anbaufläche des ökologischen Landbaus auf 20 Prozent erhöhen
Den Anteil ökologischer Landwirtschaft auf 100% erhöhen.
Aufklärungsarbeit zu Nutzen und Folgen unserer täglichen Ernährung, z.B. Milchkonsum kann im Kindesalter die Entwicklung fördern - ein zu hoher Konsum im Erwachsenenalter kann der Gesundheit abträglich sein. Ökologische und soziale Folgen (aller) Nahrungsmittel offenlegen, z.B. Fleisch aus Massentierhaltung verursacht lokal und global schwere ökologische Folgen. Kostenpolitik überdenken - wenn möglich Subventionen anders verteilen bzw. überhaupt hinterfragen. Kleinbäuerliche, lokale Strukturen schützen und ggf. Wiederherstellen. In Städten Programme rund um das Thema Urban Gardening testen und ausbauen. Stärke Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteuren - Bauern & Bürgern, NGOs & Unternehmen.
Es ist teilweise immer noch schwer für Verbraucher, Öko-Landwirte und entsprechende Anbieter zu finden. Daher wäre eine Online-Datenbank sinnvoll, die auch dan beworben wird und von der die Verbraucher auch erfahren. Dadurch könnte die Nachfrage für (regionalen) ökologischen Anbau gesteigert werden und hierdurch würde sich auch die Fläche des Öko-Landbaus erhöhen.