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Nachhaltigkeitsziel der Vereinten Nationen: Kein Hunger

Den Hunger beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung erreichen und eine nachhaltige Landwirtschaft fördern

Was soll erreicht werden?

  1. Bis 2030 den Hunger beenden und sicherstellen, dass alle Menschen, insbesondere die Armen und Menschen in prekären Situationen, einschließlich Kleinkindern, ganzjährig Zugang zu sicheren, nährstoffreichen und ausreichenden Nahrungsmitteln haben
  2. Bis 2030 alle Formen der Mangelernährung beenden, einschließlich durch Erreichungder international vereinbarten Zielvorgaben in Bezug auf Wachstumshemmung undAuszehrung bei Kindern unter 5 Jahren bis 2025, und den Ernährungsbedürfnissen von heranwachsenden Mädchen, schwangeren und stillenden Frauen und älteren Menschen Rechnung tragen
  3. Bis 2030 die landwirtschaftliche Produktivität und die Einkommen von kleinen Nahrungsmittelproduzenten, insbesondere von Frauen, Angehörigen indigener Völker, landwirtschaftlichen Familienbetrieben, Weidetierhaltern und Fischern, verdoppeln, unter anderem durch den sicheren und gleichberechtigten Zugang zu Grund und Boden, anderenProduktionsressourcen und Betriebsmitteln, Wissen, Finanzdienstleistungen, Märkten sowie Möglichkeiten für Wertschöpfung und außerlandwirtschaftliche Beschäftigung
  4. Bis 2030 die Nachhaltigkeit der Systeme der Nahrungsmittelproduktion sicherstellen und resiliente landwirtschaftliche Methoden anwenden, die die Produktivität und den Ertrag steigern, zur Erhaltung der Ökosysteme beitragen, die Anpassungsfähigkeit an Klimaänderungen, extreme Wetterereignisse, Dürren, Überschwemmungen und andere Katastrophen erhöhen und die Flächen- und Bodenqualität schrittweise verbessern
  5. Bis 2020 die genetische Vielfalt von Saatgut, Kulturpflanzen sowie Nutz- und Haustieren und ihren wildlebenden Artverwandten bewahren, unter anderem durch gut verwaltete und diversifizierte Saatgut- und Pflanzenbanken auf nationaler, regionaler und internationaler Ebene, und den Zugang zu den Vorteilen aus der Nutzung der genetischen Ressourcen und des damit verbundenen traditionellen Wissens sowie die ausgewogene und gerechte Aufteilung dieser Vorteile fördern, wie auf internationaler Ebene vereinbart

Wie soll das Ziel erreicht werden?

 

  1.  Die Investitionen in die ländliche Infrastruktur, die Agrarforschung und landwirtschaftliche Beratungsdienste, die Technologieentwicklung sowie Genbanken für Pflanzen und Nutztiere erhöhen, unter anderem durch verstärkte internationale Zusammenarbeit, um die landwirtschaftliche Produktionskapazität in den Entwicklungsländern und insbesondere den am wenigsten entwickelten Ländern zu verbessern
  2.  Handelsbeschränkungen und -verzerrungen auf den globalen Agrarmärkten korrigieren und verhindern, unter anderem durch die parallele Abschaffung aller Formen von Agrarexportsubventionen und aller Exportmaßnahmen mit gleicher Wirkung im Einklang mit dem Mandat der Doha-Entwicklungsrunde
  3. Maßnahmen zur Gewährleistung des reibungslosen Funktionierens der Märkte für Nahrungsmittelrohstoffe und ihre Derivate ergreifen und den raschen Zugang zu Marktinformationen, unter anderem über Nahrungsmittelreserven, erleichtern, um zur Begrenzung der extremen Schwankungen der Nahrungsmittelpreise beizutragen

Nachhaltigkeitsziele Rheinland-Pfalz

Die Anbaufläche des ökologischen Landbaus auf 20 Prozent erhöhen
Den Anteil ökologischer Landwirtschaft auf 100% erhöhen.
Aufklärungsarbeit zu Nutzen und Folgen unserer täglichen Ernährung, z.B. Milchkonsum kann im Kindesalter die Entwicklung fördern - ein zu hoher Konsum im Erwachsenenalter kann der Gesundheit abträglich sein. Ökologische und soziale Folgen (aller) Nahrungsmittel offenlegen, z.B. Fleisch aus Massentierhaltung verursacht lokal und global schwere ökologische Folgen. Kostenpolitik überdenken - wenn möglich Subventionen anders verteilen bzw. überhaupt hinterfragen. Kleinbäuerliche, lokale Strukturen schützen und ggf. Wiederherstellen. In Städten Programme rund um das Thema Urban Gardening testen und ausbauen. Stärke Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteuren - Bauern & Bürgern, NGOs & Unternehmen.
Es ist teilweise immer noch schwer für Verbraucher, Öko-Landwirte und entsprechende Anbieter zu finden. Daher wäre eine Online-Datenbank sinnvoll, die auch dan beworben wird und von der die Verbraucher auch erfahren. Dadurch könnte die Nachfrage für (regionalen) ökologischen Anbau gesteigert werden und hierdurch würde sich auch die Fläche des Öko-Landbaus erhöhen.