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Nachhaltigkeitsziel der Vereinten Nationen: Industrie, Innovation und Infrastruktur

Eine widerstandsfähige Infrastruktur aufbauen, breitenwirksame und nachhaltige Industrialisierung fördern und Innovationen unterstützen

Was soll erreicht werden?

  1. Eine hochwertige, verlässliche, nachhaltige und widerstandsfähige Infrastruktur aufbauen,einschließlich regionaler und grenzüberschreitender Infrastruktur, um die wirtschaftliche Entwicklung und das menschliche Wohlergehen zu unterstützen, und dabei den Schwerpunkt auf einen erschwinglichen und gleichberechtigten Zugang für alle legen
  2.  Eine breitenwirksame und nachhaltige Industrialisierung fördern und bis 2030 den Anteil der Industrie an der Beschäftigung und am Bruttoinlandsprodukt entsprechend den nationalen Gegebenheiten erheblich steigern und den Anteil in den am wenigsten entwickelten Ländern verdoppeln
  3.  Insbesondere in den Entwicklungsländern den Zugang kleiner Industrie- und anderer Unternehmen zu Finanzdienstleistungen, einschließlich bezahlbaren Krediten, und ihre Einbindung in Wertschöpfungsketten und Märkte erhöhen
  4.  Bis 2030 die Infrastruktur modernisieren und die Industrien nachrüsten, um sie nachhaltig zu machen, mit effizienterem Ressourceneinsatz und unter vermehrter Nutzung sauberer und umweltverträglicher Technologien und Industrieprozesse, wobei alle Länder Maßnahmen entsprechend ihren jeweiligen Kapazitäten ergreifen
  5. Die wissenschaftliche Forschung verbessern und die technologischen Kapazitäten der Industriesektoren in allen Ländern und insbesondere in den Entwicklungsländern ausbauen und zu diesem Zweck bis 2030 unter anderem Innovationen fördern und die Anzahl der im Bereich Forschung und Entwicklung tätigen Personen je 1 Million Menschen sowie die öffentlichen und privaten Ausgaben für Forschung und Entwicklung beträchtlich erhöhen

Wie soll das Ziel erreicht werden?

  1. Die Entwicklung einer nachhaltigen und widerstandsfähigen Infrastruktur in den Entwicklungsländern durch eine verstärkte finanzielle, technologische und technische Unterstützung der afrikanischen Länder, der am wenigsten entwickelten Länder, der Binnenentwicklungsländer
  2. und der kleinen Inselentwicklungsländer erleichtern Die einheimische Technologieentwicklung, Forschung und Innovation in den Entwicklungsländern unterstützen, einschließlich durch Sicherstellung eines förderlichen politischen Umfelds, unter anderem für industrielle Diversifizierung und Wertschöpfung im Rohstoffbereich
  3. Den Zugang zur Informations- und Kommunikationstechnologie erheblich erweitern sowie anstreben, in den am wenigsten entwickelten Ländern bis 2020 einen allgemeinen und erschwinglichen Zugang zum Internet bereitzustellen

Nachhaltigkeitsziele Rheinland-Pfalz

Den Stromverbrauch bis zum Jahr 2030 bilanziell zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien decken
Die Bewohner der Orkney-Inseln zeigen jetzt schon auf, wie man überschüssige Windenergie in Wasserstoff zwischenspeichern kann. Ein ausbaufähiger Weg mit einer großen Zukunft. Gasreservekraftwerke sollten m.E. aber diesen Weg flankieren, um Versorgungssicherheit zu gewährleisten.
Es ist unwichtig, ob sich RLP bis 2030 bilanziell zu 100% mit EE-Strom versorgen kann. Viel wichtiger ist die Anpassung des Gesamtsystems "Strom" an reale Verbräuche und EE-Produktion. Hierfür müssen Speicherleistung und -Volumen ausgebaut und die Sektorkopplung vorangetrieben werden. Des Weiteren noch mehr auf Energiesparen und Suffizienz gesetzt werden.
Viele lassen oftmals Computer, Fernseher, Licht etc. an und verstehen nicht, was das für die Energieerzeugung bedeutet. Ich schlage deshalb Kampagnen vor, die den Verbrauchern das Energiesparen näher bringt. Man könnte mit Rechenbeispielen Vorteile für die eigene Stromrechnung darlegen und darüber Informieren, welche älteren Geräte in der Regel am meisten verbrauchen. Außerdem ist es ein gemeinsames Ziel, zusammen so viel Energie einzusparen, dass man überhaupt eine Chance hat, die Energie komplett oder zu einem Großteil aus erneuerbaren Energien zu beziehen. Denn nur wenn man den Energieverbrauch reduzieren kann, ist es möglich den Strombedarf nachhaltig bereitzustellen.
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Die Energieproduktivität steigern
Der Fokus sollte auf der Steigerung der Energie-Effizienz liegen. Das lässt sich durch die Verbreitung von SmartHomes, IoT und generell intelligenteren Steuerungssystemen auch umsetzen. Meiner Meinung nach sollte zuerst die Effizienz optimiert werden und erst im Anschluss die Produktion angepasst werden.
Kooperationen für zum Beispiel Abwärme fördern/ ermöglichen. (Energiegewinnung aus Abwärme)
Nach dem Motto, „Die beste Energie ist die, die gar nicht erst verbraucht wird,“ sollte im Rahmen eines Energiecontrollings durch den Einsatz von elektronischen Messgeräten in allen Räumen die Energieverbräuche der Verwaltungs- und Schulgebäude im Hinblick auf Heizung, Strom und Wasser analysiert werden. Der Rhein-Hunsrück-Kreis hat so mit zum Teil diffizilen Maßnahmen innerhalb von 12 Jahren die Heizkosten um 25%, den Wasserverbrauch um 26% und den Stromverbrauch um rechnerisch 25% (5%) gesenkt (der letzte Wert ist rechnerisch, weil zur gleichen Zeit erhebliche Mehrverbräuche durch die Einrichtung von energieintensiven Serverräumen, Mensen und Ganztagsschulbetrieben stattfanden und die Ersparnis auf 5 % reduzierten). Gleichzeitig sank der CO2 Wert um 9500 Tonnen und insgesamt konnte ein Betrag von zwei Mio. Euro eingespart werden. Die Aufträge gingen meistens an heimische Unternehmen. Ohne diese Maßnahmen hätte der Rhein-Hunsrück-Kreis bei den explosionsartig gestiegenen Energiekosten
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Die Ressourceneffizienz steigern
Für die Errichtung von Bauwerken benötigen wir weltweit 40-50% aller Ressoursen und verursacht ca. 60% aller Abfälle in Europa. Die öffentliche Hand müsste eine Vorbildfunktion warnehmen und bei der Sanierung und Neuerrichtung von Bauwerken recyclingfähige Baukonstruktionen ausschreiben. Des Weiteren müsste sie nachhaltige und langlebige Baustoffe/Konstruktionen verwenden. Eine Leitlinie, wie das Beispiel der Evengelischen Kirche Deutschlands könnte als Ideengeber dienen: https://www.ekd.de/agu/download/BAL-AGU_Nachhaltigkeit_von_Gebaeuden_(final).pdf (aufgerufen:30.10.2019)
fast täglich sieht man, wenn man im Supermarkt unterwegs ist, Ware welche verpackt wurde, obwohl diese Gar nicht notwendig wäre. Wie z.B. die Orange, welche geschält wurde und anschließend in einer Plastik hülle verpackt wurde. Die Natur hat für Obst und Gemüse schon die Perfekte Verpackung geschaffen. Durch ein gesetzliches Verbot würde man dieser unnützen Umweltverschmutzung ein ende bereiten. Aufgrund der Faulheit der Menschen werden Unmengen von Plastik müll geschaffen.
Das Cradle to Cradle Prinzip sollte öfter in Produktionsstätten umgesetzt werden. Müllvermeidung (Wiederverwendbares Geschirr...) in Unternehmen, Schulen und Kitas. Plastikprodukt kosten erhöhen und Unverpacktläden unterstützen.
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