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Hier finden Sie Informationen zu dem von Ihnen ausgewählten Nachhaltigkeitsziel der Vereinten Nationen sowie zu den damit verbundenen Zielen aus der Nachhaltigkeitsstrategie Rheinland-Pfalz. Sehen Sie die letzten Kommentare zu den Nachhaltigkeitszielen Rheinland-Pfalz ein und wählen Sie die für Sie wichtigsten Ziele (Feld: Ist mir wichtig) aus. Für eine Detailansicht mit Informationen zu den Zielen, den Indikatoren und des Status der Zielerreichung klicken Sie auf das entsprechende Ziel. Kommentierungen (Feld: Kommentieren) können Sie nach Ihrer Registrierung vornehmen. Sie werden nach einer Prüfung unserer Verhaltensregeln durch die Moderatoren auf der Plattform angezeigt werden. Bitte beachten Sie dazu auch die Netiquette.
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Nachhaltigkeitsziel der Vereinten Nationen: Hochwertige Bildung

Bildung stattet Lernende aller Altersgruppen mit den notwendigen Fähigkeiten und Werten aus, um verantwortliche Weltbürger zu sein. Dazu zählen die Achtung der Menschenrechte, der Gleichberechtigung der Geschlechter und der ökologischen Nachhaltigkeit. Investitionen in Bildung und die Stärkung des Bildungssektors sind der Schlüssel zur Entwicklung eines Landes und seiner Menschen.

Was soll erreicht werden?

  1. Bis 2030 sicherstellen, dass alle Mädchen und Jungen gleichberechtigt eine kostenlose und hochwertige Grund- und Sekundarschulbildung abschließen, die zu brauchbaren und effektiven Lernergebnissen führt
  2. Bis 2030 sicherstellen, dass alle Mädchen und Jungen Zugang zu hochwertiger frühkindlicher Erziehung, Betreuung und Vorschulbildung erhalten, damit sie auf die Grundschule vorbereitet sind
  3. Bis 2030 den gleichberechtigten Zugang aller Frauen und Männer zu einer erschwinglichen und hochwertigen fachlichen, beruflichen und tertiären Bildung einschließlich universitärer Bildung gewährleisten
  4. Bis 2030 die Zahl der Jugendlichen und Erwachsenen wesentlich erhöhen, die über die entsprechenden Qualifikationen einschließlich fachlicher und beruflicher Qualifikationen für eine Beschäftigung, eine menschenwürdige Arbeit und Unternehmertum verfügen
  5. Bis 2030 geschlechtsspezifische Disparitäten in der Bildung beseitigen und den gleichberechtigen Zugang der Schwachen in der Gesellschaft, namentlich von Menschen mit Behinderungen, Angehörigen indigener Völker und Kindern in prekären Situationen, zu allen Bildungs- und Ausbildungsebenen gewährleisten
  6. Bis 2030 sicherstellen, dass alle Jugendlichen und ein erheblicher Anteil der männlichen und weiblichen Erwachsenen lesen, schreiben und rechnen lernen
  7. Bis 2030 sicherstellen, dass alle Lernenden die notwendigen Kenntnisse und Qualifikationen zur Förderung nachhaltiger Entwicklung erwerben, unter anderem durch Bildung für nachhaltige Entwicklung und nachhaltige Lebensweisen, Menschenrechte, Geschlechtergleichstellung, eine Kultur des Friedens und der Gewaltlosigkeit, Weltbürgerschaft und die Wertschätzung kultureller Vielfalt und des Beitrags der Kultur zu nachhaltiger Entwicklung

Wie soll das Ziel erreicht werden?

  1. Bildungseinrichtungen bauen und ausbauen, die kinder-, behinderten- und geschlechtergerecht sind und eine sichere, gewaltfreie, inklusive und effektive Lernumgebung für alle bieten
  2. Bis 2020 weltweit die Zahl der verfügbaren Stipendien für Entwicklungsländer, insbesondere für die am wenigsten entwickelten Länder, die kleinen Inselentwicklungsländer und die afrikanischen Länder, zum Besuch einer Hochschule, einschließlich zur Berufsbildung und zu Informations- und Kommunikationstechnik-, Technik-, Ingenieurs- und Wissenschaftsprogrammen, in entwickelten Ländern und in anderen Entwicklungsländern wesentlich erhöhen
  3. Bis 2030 das Angebot an qualifizierten Lehrkräften unter anderem durch internationale Zusammenarbeit im Bereich der Lehrerausbildung in den Entwicklungsländern und insbesondere in den am wenigsten entwickelten Ländern und kleinen Inselentwicklungsländern wesentlich erhöhen

Nachhaltigkeitsziele Rheinland-Pfalz

Die Zahl der nach einheitlichen BNE-Kriterien zertifizieren Bildungsanbieter in Rheinland-Pfalz bis 2020 steigern
BNE und Globales Lernen müssten natürlicher Teil des Alltags und der Curricula aller Bildungseinrichtungen sein. Ganzheitlich verstandene(s) BNE/GL inkludiert systemische Transformation. Dafür braucht es die Bereitschaft, die Prozesse mit allen Beteiligten (Studierende, Schüler_innen, Lehrende, Lernbegleiter_innen u.a.) zu gestalten. Wir sollten die Lehrer_innenbildung grundsätzlich überdenken: Die Initiative Schule im Aufbruch (G.Hüther, M.Rasfeld) unterstützt Fächer wie "Verantwortung" und "Herausforderung", Selbstlernprozesse, Potentialentfaltung etc. Auch Universitäten sollten die transformative Bildung als Notwendigkeit und Chance erkennen und Räume dieser Art schaffen. Es gibt zunehmend Einzelpersonen und Initiativen, die diesen Bildungswandel vorantreiben. Junge Menschen haben die Zeichen der Zeit erkannt und bereits Ideen für die (Lehrer_innen-) Bildung entwickelt (Kreidestaub, Wanderuni etc.). Diese sollen einbezogen werden. Frauke Hahn, Zentrum Gutes Leben e.V. (Südpfalz)
Die BNE-Landschaft in Rheinland-Pfalz ist immer noch sehr umweltlastig, die globale Dimension wird in vielen BNE-Angeboten nicht oder unzureichend berücksichtigt. Bei der Steigerung der Zertifizierung der Bildungsanbieter nach einheitlichen BNE-Kriterien ist darauf zu achten, dass die globale Perspektive in den Angeboten der Bildungsanbieter ausreichend berücksichtigt wird. Es muss vermieden werden, dass eine Steigerung der zertifizierten Bildungsanbieter auf Kosten der Qualität der Bildungsangebote geht.
Über den Kompass Globales Lernen, der von ELAN e.V. herausgegeben wird, werden Bildungsangebote und Materialien von außerschulischen Akteur_innen des Globalen Lernens in Rheinland-Pfalz bekannt gemacht. Wünschenswert wäre es, wenn Schulen über entsprechende Budgets für diese Bildungsangebote verfügen könnten.
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