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Nachhaltigkeitsziele Rheinland-Pfalz

Treibhausgasemissionen bis 2020 um 40 Prozent gegenüber 1990 mindern
Endlich ernst machen mit dem Energiesparen: nur noch sparsame Haushaltsgeräte kaufen, nur noch LED verwenden, Haus isolieren, Temperatur im Winter auf 20 °C begrenzen, sparsames Auto fahren, unnötige Autofahrten unterlassen, öffentliche Verkehrsmittel nutzen......
Die Ticketpreise des ÖPNV müssen drastisch reduziert werden, um die Nutzung attraktiver zu machen.
Die Öffentlichen Verkehrsbetriebe müssen im Ländlichen Raum verbessert werden und günstiger.
Klimaneutralität bis 2050, mindestens jedoch eine Reduktion um 90 Prozent gegenüber 1990 erreichen
Energiewende heißt nicht nur Stromwende, sondern auch Wärmewende, Verkehrswende, Landwirtschaftswende usw., weil wir in allen Bereichen zu viel CO2 produzieren
Es wird zu viel über die Ziele aber zu wenig über die konkrete Umsetzung geredet. Nötig auf nationaler Ebene wäre eine viel stärkere Förderung von Photovoltarik und Windenergie. Z. B. könnten Dächer viel stärker für Photovoltarikanlagen genutzt werden. Dazu müßte die Einspeisevergütung jedoch deutlich erhöht werden und nicht wie bisher gesenkt werden. Die Nutzung von Dächern ist mit keiner Umweltproblematik behaftet wie z. B. Windkraftanlagen oder Photovoltarikanl. im Feld. Jedoch wird es auch ohne einen Ausbau der Windkraft nicht gehen. Letztendlich ist jedoch der internationale Umbau entscheidend. Weltweit müßte hierzu auf jeden Fall auch die Wasserstofftechnologie etablierte werden. Das bedeutet: Produktion von Wasserstoff mittels Wasserelektrolyse (Süß- od. Salzwasser) aus regenerativ erzeugtem Strom in Ländern mit hoher Sonneneinstrahlung (Wüsten) und/oder viel Wind (Wüsten, Island, Patagonien).
Finanzielle Unterstützung des Landes für energetische Sanierung der Schulen und der Städte als Träger. Schulen als Möglichkeit, Nachhaltigkeit auch „vorbildhaft“ zu erleben
Klimaneutralität der Landesverwaltung bis 2030 erreichen
Die Landesverwaltung ist ein Vorbild für die Bürger*innen. Deshalb muss sie voran gehen
da die Landesverwaltung nur ein bruchteil des Energieverbrauchs in RLP ausmacht.
Schulen, Unis, Bundeswehr - überall viel Potential. Gerade bei letztgenannten sowieso besser angelegten Geld als in Aufrüstung
Den Stromverbrauch bis zum Jahr 2030 bilanziell zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien decken
Das fordert der BUND seit 2010. Die alte Landesregierung hatte das im Programm. Neue Besen kehren nicht immer gut.
Höhere Förderung von PV-Anlagen mit Stromspeicher.
Reinhard Sczech hat es bereits auf den Punkt gebracht. Seiner Argumentation schließe ich mich dringend an.
Den Anteil der Landwirtschaftsflächen mit hohem Naturwert erhöhen
Landauf landab sieht man landwirtschaftliche Monokulturen (Mais, Raps etc.) . Eine artenreiche Vielfalt ist unter anderem dadurch schon lange nicht mehr gegeben. Eine Möglichkeit dieses zu ändern könnte beispielsweise sein, das Landwirte die per Gesetz sowieso dazu verpflichtet sind, Flächen von x% auch wirklich als Blühstreifen zur Verfügung zu stellen. Bei Missachtung sollten entsprechende Sanktionen folgen.
Wichtig! Auch konventionelle Bauern „mit ins Boot nehmen“! Ökologische Nachhaltigkeit ist höher zu werten als Steigerung (Erhalt) des wirtschaftlichen Wohlstandes.
Schritt in die richtige Richtung um bspw. das Bienen-sterben zu bremsen.
Den Anteil der vom Aussterben bedrohten und stark gefährdeten Arten bis 2025 verringern
Schulhöfe naturnah gestalten und gepflasterte Flächen reduzieren. Anlage von Hochbeeten usw.
Platz für Schulgärten schaffen, um so für die Natur zu sensibilisieren
Nicht nur in Rheinhessen (speziell VG Bodenheim) ist seit Jahren zu beobachten, dass Sträucher in den Feldern und Weinbergen gerodet werden, dass man immer mehr älteren Baumbestand fällt und somit Lebensräume sowie Kohlenstoffspeicher vernichtet. Dies geschieht angeblich aus Verkehrssicherungsgründen, aber auch als "Pflegemaßnahme" oder wegen neuer Baugebiete / Neubauten / Straßen. Es heißt, es würden ja Ersatzpflanzungen vorgenommen - zumindest bei Bäumen mit größerem Stammumfang. Dass jedoch ein Baum tatsächlich ein Lebensraum ist, und dass Ersatzpflanzungen Jahre oder gar Jahrzehnte benötigen, um den ökologischen Nutzen der zuvor gefällten Pflanzen zu erreichen (falls er erreicht wird), wird ignoriert. Auch die Tatsache, dass die Rodungen zur Vogelbrut erfolgen. Daher: Wir brauchen mehr Hecken, Bäume (auch ältere), Wiesenflächen - deutlich weniger Rodungen. Weitere Idee: Klimaschutzwälder wie im Kreis Emsland: Pro Einwohner einen neuen Baum pflanzen. Auch das ist Artenschutz.
Die weitere Zerschneidung der Landschaft stoppen
Es wäre gut wenn private Waldbesitzer angemessen berücksichtigt werden um ihr Ökokonto einem Projekt zuzuordnen.
Den Anteil von Gewässern mit einem guten und sehr guten ökologischen Zustand bis 2027 erhöhen
Europäische Wasserrahmenrichtlinie von 1999 bis 2027 besagt, alle Gewässer in gutem ökologischen Zustand. Den Anteil nur Erhöhen, heißt de facto, dass diese Vorgabe nicht erreicht wird. Zusätzliche Verschlechterung durch Mikroplastik.
keine Privatisierung von Wasserlieferung zulassen!
Die Energieproduktivität steigern
Die Begriffe "Energieproduktivität" und "steigern" sind für mich beide zu unscharf und nicht wirklich greifbar! Bereiche und klare Ziele definieren!
Der Anteil an erneuerbaren Energieträgern muss deutlich erhöht werden. Schluss mit Kohle und Atomstrom. Nicht immer mehr Energie kann die Devise sein, es muss auch um Suffizienz gehen und Suffizienzerziehung. Weniger ist mehr!
Die Ressourceneffizienz steigern
Verbot von Einwegtellern und Einwegbesteck, sowie das Verbot von Plastiktüten.
Mehr Einrichtungen schaffen, in die man noch funktionierende Geräte, Möbel in gutem Zustand oder auch Werkzeuge bzw. Dinge des täglichen Gebrauchs bringen kann, und zugleich kostenlos mitnehmen kann. Das muss nicht kostenintensiv sein. Beispiele gibt es genug - von ausgedienten Telefonzellen, in der man eine solche kleine "Tauschbörse" zumindest für kleinere Dinge einrichten könnte. Recycling ist wichtig, doch sollte die Priorisierung für so genannte "Abfälle" folgendermaßen lauten: 1. Weiternutzung, 2. Upcycling und erst dann 3. Recycling.
Es kann nicht länger verantwortet werden, das Plastik annähernd unendlich produziert wird ohne nachhaltige Recylekonzepte. Es kann nicht sein, dass wir in den Wohlstandsländern Plastik ohne Ende konsumieren und den Abfall dann zB nach Italien, China..... verfrachten, wo er mangels effizienter Entsorgungseinrichtungen ins Meer gekippt wird und Meereslebewesen wie Fische, Schildkröten, Wale...daran verenden oder die Strände zunehmend zugemüllt werden! Verantwortung für unseren Planeten und zukünftige Generationen sieht anders aus! Plastikproduktion und -verbrauch müssen schnellstmöglich auf ein Minimales Mindestmaß herabgesenkt werden
Die tägliche Flächenneuinanspruchnahme bei unter einem Hektar stabilisieren
Leerstände in Städen/Gemeinden nutzen ,vor Neuanlagen von Bau/ Gewerbegebieten
Nicht pauschal deckeln sondern unterscheiden FÜR WAS die Flächen genutzt werden - hier klare Ziel- und Grenzwerte definieren!
Die Schadstoffbelastung der Luft senken
teilweise Fahrverbote Vergünstigung der Öffentlichen Verkehrsmittel Rentner bekommen, wenn sie ihren Führerschein freiwillig abgeben, ein Ticket mit dem sie billiger / um sonst mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln fahren können
Ich finde nirgendwo in den rlp. Strategien Aussagen zur Stärkung des ÖPNV :(
Nachhaltiges Mobilitätskonzept: Alternative Antriebe, Fahrradparkhäuser, Erhöhung der Sicherheit im Straßenverkehr (Strategie Zero) - Umstiegsprämie bei Wechsel von Auto auf Rad
Den Anteil der FSC-zertifizierten Waldfläche erhöhen
Wir würden uns wünschen, dass bei einer Erhöhung des FSC Anteils die Flexibilität in Ausnahmezuständen berücksichtigt wird. Aktuelles Beispiel: Die Borkenkäfer Problematik bedingt (unserer Meinung nach) eine leichte Abweichung der FSC Standards um weitere Waldschäden einzudämmen (möglicher PSM Einsatz)
Davon profitiert neben den Geldbeuteln von FSC NIEMAND!
Die Anbaufläche des ökologischen Landbaus auf 20 Prozent erhöhen
Es ist teilweise immer noch schwer für Verbraucher, Öko-Landwirte und entsprechende Anbieter zu finden. Daher wäre eine Online-Datenbank sinnvoll, die auch dan beworben wird und von der die Verbraucher auch erfahren. Dadurch könnte die Nachfrage für (regionalen) ökologischen Anbau gesteigert werden und hierdurch würde sich auch die Fläche des Öko-Landbaus erhöhen.
Anders herum wird ein Schuh draus: Wir sollten es uns wert sein, nur gute Qualität zu essen. Keine gespritzen Nahrungmittel, kein antibiotikaüberlastetes Fleisch, das uns resistent macht! Keine Genmanipulation. Warum soll ökologische Nahrung länger gekennzeichnet sein? Sie sollte selbstverständlich sein und die konventionellen Produkte sollten Gefahrenhinweise haben, genauso wie bei Zigaretten, zB "Dieses Fleisch ist mit Antibiotika behandelt und mindert Ihre gesundheitliche Resistenz" usw... Faire, gesunde Ernährung in RLP und auf der ganzen Welt dient unser aller Gesundheit und würde enorme Summen im Gesundheitwesen einsparen.
Durch den ökologischen Anbau soll gleichzeitig auch ein nachhaltiger Anbau beachtet werden, der die Umwelt schützt und somit auf Dauer profitabler für uns ist.
Die Zahl der nach einheitlichen BNE-Kriterien zertifizieren Bildungsanbieter in Rheinland-Pfalz bis 2020 steigern
Eine Bücherbörse für gebrauchte Schulbücher wäre eine gute Alternative um Materialien weiterzuverwerten und Menschen mit geringem Einkommen Geld einzusparen.
Schulen mehr einbinden in das Thema Nachhaltigkeit: Anwendbare und umsetzbare verschiedene Programme und Lerngruppen entwickeln; qualifizierte Berater an Schulen schicken Nachhaltigkeitslabel kontinuierlich überprüfen und Hilfestellungen zur Weiterentwicklung der Schule vor Ort praktisch leisten. Fachleute regelmäßig an Schulen anbinden.
Bildung für Nachhaltige Entwicklung oder nachhaltigkeitsbezogene Themen / Reflexion in der Lehre sucht man an Hochschulen in Rheinland-Pfalz vergeblich. Die bestehenden Angebot an dem Campus in Birkenfeld, der TU Kaiserslautern oder am Campus Landau sind nur vereinzelt und reichen nicht aus. Im Hochschulentwicklungsplan bspw. der Hochschule Mainz kommt das Wort "Nachhaltigkeit" nicht ein einziges mal vor und steht stellvertretend auch für andere Einrichtungen im Land und das weit verbreitete Silodenken im Wissenschafts- und Bildungssystem.
Bis 2020 berücksichtigen 25 Kommunen in Rheinland-Pfalz bei ihrer Beschaffung soziale und ökologische Kriterien und erlassen einen diesbezüglichen Ratsbeschluss
Ein gutes Ziel, mit dem sich durch die Strahlkraft der Kommunen eine große Wirkung erzeugen lässt. Dafür ist es wichtig, die Kommunen und ihre Mitarbeitenden, die sich für eine nachhaltigeres Beschaffung einsetzen, zu unterstützen, damit diese mit dem Know-How und vor allem auch mit Ressourcen ausgestattet werden, die für einen solchen Wandel erforderlich sind. Ein Ratsbeschluss kann nur der Anfang sein!
Dies könnte der Unterschicht zu sozialer Mobilität nach oben verhelfen.
Auf kommunaler Ebene (Städte und Kreise) sollten Nachhaltigkeitsmanagementsysteme eingerichtet werden. Die Berücksichtigung von sozialen und ökologischen Kriterien bei der Beschaffung können dort ein Bestandteil sein, jedoch wirkt dieses Ziel alleinstehend als sehr unambitioniert und kleinteilig.
Allgemeine Fragen
Warum lokale Agenda 21 nicht weiterverfolgt? Jetzt Nachhaltigkeitsstrategie? Im virtuellen Raum (Internet)? Bürgerbeteiligung bedeutet Bürgerbegegnung. Das schließt sich gegenseitig nicht aus.
Arbeit 4.0 unter Berücksichtigung mit dem Ziel soziale Gerechtigkeit - bedingungsloses Grundeinkommen. Lobbyismus - welches Strategien sind in der Politik angemacht, um den gewinnorientierten Einfluss großer Konzerne einzuschränken?
Tolle Kommentare und viel Arbeit die Ideen, Gedanken und Kommentare zu sammeln. Wertschätzende Kommunikation! Wie denn eine „bindende“ Online-Entscheidung statt „beistellenden Kommentaren“? Weniger Text auf der Webseite und die Seite bitte besser bewerben. Sehr unglücklich dass die 17 SDGs durch 17 RLP-Ziele „verwässert“ werden Bei Google kommt der Treffer sehr spät.