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Nachhaltigkeitsziele Rheinland-Pfalz

Treibhausgasemissionen bis 2020 um 40 Prozent gegenüber 1990 mindern
Gar nicht so leicht. CO2 ist der energieärmste Zustand des Kohlenstoffs. Damit daraus energieliefernder Treibstoff werden kann, muss Kohlenstoff energieaufwändig reduziert werden zu einem "Kohlenwasserstoff". Das geht z.B. durch die Photosynthese, aber auch sehr umständlich mit Wasserstoff und einem Katalysator. Als künstlicher Energieträger ist CO2 nicht gut geeignet; es ist allemal besser, weniger CO2 durch geringeren Energieverbrauch zu vermeiden.
Datenzentren sollen bis 2030 das fünfzehnfache des heutigen Stromverbrauchs erreichen. Etwa 33 Millionen Tonnen CO2-Emissionen werden pro Jahr durch die Internetnutzung verursacht- Tendenz steigend! Darüber wird aber in den Boulevard-Medien nicht berichtet.
Es ist unheimlich schwierig von den ländlichen Bereichen aus öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen, da es entweder sehr umständliche Verbindungen gibt oder sogar gar keine. Oftmals benötigt man für Strecken von ca. 25 km schon 1,5 Stunden (dabei habe ich mich nach meiner Busverbindung Heimat - Hochschule gerichtet). Für den Verzicht auf den individualen Autoverkehr müssen zwangsläufig erschwingliche Alternativen geschaffen werden. Deshalb kann ich den allgemeinen Rückbau der Bahntrassen in ganz Deutschland zugunsten der Autostraßen nicht nachvollziehen und möchte außerdem darauf hinweisen, dass Busverbindungen dringend Verbesserungen benötigen. Öffentliche Verkehrsmittel sind einfach noch zu unattraktiv und auch zu teuer, als dass man gerne auf sein Auto verzichten könnte.
 ist mir wichtig!277
Klimaneutralität bis 2050, mindestens jedoch eine Reduktion um 90 Prozent gegenüber 1990 erreichen
Das persönliche Automobil abzuschaffen halte Ich für einen eher weniger gut durchdachten Vorschlag. Leider sind viele Bürerinnen und Bürger auf das Pendlen zwischen Arbeit und Wohnung angewiesen. (Hohe Pendlerraten) Leider werden die Fahrkarten der Bahn und des ÖPNV's in vielen Städten immer noch zu utopischen Preisen angeboten. Wenn diese Kosten verringert werden würden, dann würden auch automatisch mehr Personen auf den Schienen- und Busverkehr umseteigen. Des Weiteren, besteht immer noch das große Problem der großen Unzuverlässigkeit des ÖPNVs und des Bahnverkehrs. Aus diesem Grund sind noch weiterhin viele Menschen auf das Automobil angewiesen. Positiv wäre eine genaue Preisregelung mit festen Höchstpreisen für den Stadt-ÖPNV! Autos sind wichtig für uns!!
Um die Treibhausgasemissionen in den Städten zu verringern, muss ein allgemein attraktiver ÖPNV angeboten werden. So kann man die Parkplätze aus der Stadt ins Umland verlegen und den ÖPNV kostenfrei anbieten. So ist die Hemmschwelle, statt dem Auto den ÖPNV zu nutzen geringer und der ÖPNV wird immer populärer. Im ÖPNV muss man dann auf Verkehrsmittel angetrieben mit erneuerbaren Energien achten, um die Treibhausgasemissionen zu verringern. Hinzu kommt, dass ein Tempolimit auf Autobahnen unabdingbar ist. Die Produktion von überleistungsfähigen Autos wir verringert, der Kraftstoffverbrauch kann mit dem Tempolimit optimiert werden und der CO2 Ausstoß kann gemindert werden. Ein positiver Nebeneffekt wäre, wenn die Autofahrer statt mit dem Auto, dann künftig mehr mit dem Zug unterwegs wären.
Klimaneutral in allen Bereichen (Wärme, Strom, Mobilität) ! Nicht mindestens 90% gegenüber von 1990, sondern 100%. Umsetzung: Wärme: Fernwärmenetze aufbauen; Förderung von Alternativen Heizsystemen (Erdwärme, Umweltpumpe etc.) Strom: Erneuerbare Energie mehr Fördern! Investitionen in die Forschung von Speichersystemen für den Strom. Mobilität: Landesförderungen für Elektro Mobilität. Investitionen in die Forschung von alternativer Mobilität. Bus und Bahn attraktiver gestaltet (Probleme in ländlichen Regionen) Mehr Investitionen in die Forschung der oben genannten Sektoren, sowie die Durchsetzung von Zielen!! (Da oft Ziele nicht erfüllt werden) Nicht nur Ziele nennen sondern diese auch durchsetzen!!!
 ist mir wichtig!217
Klimaneutralität der Landesverwaltung bis 2030 erreichen
Vorbild sein können Landesbedienstete nur, wenn Sie entsprechende Dienstwagen nutzen können, wo sind die Elektrofahrzeuge an den Hochschulen?
Das ist ein Ziel, das so schenll wie möglich erreicht werden sollte damit man als Vorbild fungieren kann. Oft wird momentan noch "argumentiert" dass "andere" ja nichts machen und man selbst dann auch nichts machen muss. DIES kann sich mit einer Vorbildfunktion ändern.
 ist mir wichtig!150
Den Stromverbrauch bis zum Jahr 2030 bilanziell zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien decken
Die Bewohner der Orkney-Inseln zeigen jetzt schon auf, wie man überschüssige Windenergie in Wasserstoff zwischenspeichern kann. Ein ausbaufähiger Weg mit einer großen Zukunft. Gasreservekraftwerke sollten m.E. aber diesen Weg flankieren, um Versorgungssicherheit zu gewährleisten.
Es ist unwichtig, ob sich RLP bis 2030 bilanziell zu 100% mit EE-Strom versorgen kann. Viel wichtiger ist die Anpassung des Gesamtsystems "Strom" an reale Verbräuche und EE-Produktion. Hierfür müssen Speicherleistung und -Volumen ausgebaut und die Sektorkopplung vorangetrieben werden. Des Weiteren noch mehr auf Energiesparen und Suffizienz gesetzt werden.
Viele lassen oftmals Computer, Fernseher, Licht etc. an und verstehen nicht, was das für die Energieerzeugung bedeutet. Ich schlage deshalb Kampagnen vor, die den Verbrauchern das Energiesparen näher bringt. Man könnte mit Rechenbeispielen Vorteile für die eigene Stromrechnung darlegen und darüber Informieren, welche älteren Geräte in der Regel am meisten verbrauchen. Außerdem ist es ein gemeinsames Ziel, zusammen so viel Energie einzusparen, dass man überhaupt eine Chance hat, die Energie komplett oder zu einem Großteil aus erneuerbaren Energien zu beziehen. Denn nur wenn man den Energieverbrauch reduzieren kann, ist es möglich den Strombedarf nachhaltig bereitzustellen.
 ist mir wichtig!303
Den Anteil der Landwirtschaftsflächen mit hohem Naturwert erhöhen
Hat das Bundesland (im Vegleich zu EU und dem Bund) genug Einfluss um dieses Ziel zu beeinflussen/erreichen?
Finanzielle Vorteile für Landwirte bieten, welche für gegen den Klimawandel mit ihrer Arbeit einsetzen.
Monokulturen sollten vermehrt durch Misch- sowie Permakulturen ersetzt werden.
 ist mir wichtig!169
Den Anteil der vom Aussterben bedrohten und stark gefährdeten Arten bis 2025 verringern
über vielspurige Straßen dienen auch der Biotopvernetzung. Warum gibt es - auch bei Neubauten - so wenige davon?
Sinn dieses Ziel ist es nicht, einen Ort zu finden, wo der Mensch kaum bzw. nicht in die Natur eingereift. Zu allererst geht es darum, die verfügbaren Flächen sinnvoll zu nutzen. Beispielsweise kann man die Flachdächer von Häusern, Garagen oder Unterständen wie Bushaltestellen begrünen um weitere Lebensräume für Tiere zu schaffen. Langfristig sollte jedoch drüber nachgedacht werden, die Eingriffe des Menschen in der Natur zu reduzieren und eine Ko-Existenz von Mensch und Tier anzustreben!!
Imker sollten Unterstützung erhalten gefördert werden.
 ist mir wichtig!173
Die weitere Zerschneidung der Landschaft stoppen
...können wenigstens die Zerschneidung der Landschaft ein wenig kompensieren (auch zur Vernetzung für Kleintiere / Bodeninsekten etc.) Die Kosten dürfen hier nicht im Vordergrund stehen.
Es gibt ja schon gute Vorbilder die das Cradle to Cradle umsetzen( Bsp.: Die Werner und Mertz Gmbh), also kann man bestimmt einige Forderungen an Unternehmen stellen, das ein bestimmter Teil einer Verpackung aus Cradle to Cradle besteht.
Strengere Fristen festlegen und diese diese einhalten.
 ist mir wichtig!136
Den Anteil von Gewässern mit einem guten und sehr guten ökologischen Zustand bis 2027 erhöhen
Es sollte höher bestraft werden, wenn man Restmüll/Chemikalien einfach ins Meer/in den See/Bäche ausschüttet.
Renaturierung von Bächen und Flüssen. Ausbau von natürlichen Badestellen.
Durch die WRRL haben wir gesetzlich vorgegebene Ziele für den Zustand unserer Gewässer. Bis 2027 müssen sie einen guten ökologischen und chemischen Zustand erreichen. Eine Landesstrategie muss im Minimum das Einhalten gesetzlicher bestimmungen verfolgen!
 ist mir wichtig!158
Naturparke zu nachhaltigen Modellregionen entwickeln
Naturparkanlagen, sollten verstärkt gefördert werden.
Naturparkanlagen sollten verstärkt gefördert werden.
Punkt besser erklären evtl. rein natürliche Flächen vorhalten/ermöglichen
 ist mir wichtig!195
Die Energieproduktivität steigern
Der Fokus sollte auf der Steigerung der Energie-Effizienz liegen. Das lässt sich durch die Verbreitung von SmartHomes, IoT und generell intelligenteren Steuerungssystemen auch umsetzen. Meiner Meinung nach sollte zuerst die Effizienz optimiert werden und erst im Anschluss die Produktion angepasst werden.
Kooperationen für zum Beispiel Abwärme fördern/ ermöglichen. (Energiegewinnung aus Abwärme)
Nach dem Motto, „Die beste Energie ist die, die gar nicht erst verbraucht wird,“ sollte im Rahmen eines Energiecontrollings durch den Einsatz von elektronischen Messgeräten in allen Räumen die Energieverbräuche der Verwaltungs- und Schulgebäude im Hinblick auf Heizung, Strom und Wasser analysiert werden. Der Rhein-Hunsrück-Kreis hat so mit zum Teil diffizilen Maßnahmen innerhalb von 12 Jahren die Heizkosten um 25%, den Wasserverbrauch um 26% und den Stromverbrauch um rechnerisch 25% (5%) gesenkt (der letzte Wert ist rechnerisch, weil zur gleichen Zeit erhebliche Mehrverbräuche durch die Einrichtung von energieintensiven Serverräumen, Mensen und Ganztagsschulbetrieben stattfanden und die Ersparnis auf 5 % reduzierten). Gleichzeitig sank der CO2 Wert um 9500 Tonnen und insgesamt konnte ein Betrag von zwei Mio. Euro eingespart werden. Die Aufträge gingen meistens an heimische Unternehmen. Ohne diese Maßnahmen hätte der Rhein-Hunsrück-Kreis bei den explosionsartig gestiegenen Energiekosten
 ist mir wichtig!167
Die Ressourceneffizienz steigern
Für die Errichtung von Bauwerken benötigen wir weltweit 40-50% aller Ressoursen und verursacht ca. 60% aller Abfälle in Europa. Die öffentliche Hand müsste eine Vorbildfunktion warnehmen und bei der Sanierung und Neuerrichtung von Bauwerken recyclingfähige Baukonstruktionen ausschreiben. Des Weiteren müsste sie nachhaltige und langlebige Baustoffe/Konstruktionen verwenden. Eine Leitlinie, wie das Beispiel der Evengelischen Kirche Deutschlands könnte als Ideengeber dienen: https://www.ekd.de/agu/download/BAL-AGU_Nachhaltigkeit_von_Gebaeuden_(final).pdf (aufgerufen:30.10.2019)
fast täglich sieht man, wenn man im Supermarkt unterwegs ist, Ware welche verpackt wurde, obwohl diese Gar nicht notwendig wäre. Wie z.B. die Orange, welche geschält wurde und anschließend in einer Plastik hülle verpackt wurde. Die Natur hat für Obst und Gemüse schon die Perfekte Verpackung geschaffen. Durch ein gesetzliches Verbot würde man dieser unnützen Umweltverschmutzung ein ende bereiten. Aufgrund der Faulheit der Menschen werden Unmengen von Plastik müll geschaffen.
Das Cradle to Cradle Prinzip sollte öfter in Produktionsstätten umgesetzt werden. Müllvermeidung (Wiederverwendbares Geschirr...) in Unternehmen, Schulen und Kitas. Plastikprodukt kosten erhöhen und Unverpacktläden unterstützen.
 ist mir wichtig!187
Die tägliche Flächenneuinanspruchnahme bei unter einem Hektar stabilisieren
Der Flächenverbrauch, insbesondere für Gewerbe / Einzelhandel, schreitet uneingeschränkt fort. Beispiele sind der fürchterliche Logistikpark bei Bingen an der A61/A60, die Gebiete im Osten von Bad Kreuznach. Hier müsste man durchsetzen, dass: - Flächen nicht so sehr durch Parkplätze versiegelt werden: in die Höhe bauen (Parkhäuser); - soweit möglich - im Logistikbereich bedarf dies ggf. Pilotversuche - mehr in die Höhe gebaut wird. Bei Märkten wie Garten- / Heinmwerkerbedarf, Sportartikel, Lebensmittel usw. ist das problemlos möglich. Das muss zur Auflage werden!!
 ist mir wichtig!144
Die Schadstoffbelastung der Luft senken
Den Hausbrand von Holz verbieten. Ölheizungen abschaffen. Mobilität auf elektro und damit mit wesentlich höherem Wirkungsgrad umstellen. Bei Bahnverbindungen prüfen, wie gut diese ausgelastet sind und diese durch andere Konzepte, autonomes Fahren, Uber, ersetzen.
Mit Bus und Bahn ist man deutlich Umweltbewusster unterwegs als mit dem Auto. Eine Erweiterung des Bus und Schienenverkehrs würde mehr Menschen animieren, diese zu benutzen. Momentan ist man, wenn man an Öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist, sehr unflexibel. Dies ist ein Grund dafür, dass viele Menschen sich gegen die öffentlichen Verkehrsmittel entscheiden. Wer beispielsweise ein Jahr lang mit öffentlichen Verkehrsmitteln statt mit dem Auto zur Arbeit fährt, kann bei einer Entfernung von 25 Kilometern rund 3.700 Euro und rund 320 Kilogramm CO2 sparen.
Rentner, Schüler/Studenten und Bürger, die einen freiwilligen Dienst verrichten, sollten eine starke Vergünstigung bei Bus und Bahn erhalten. Die Verbindungen sollten besser ausgebaut werden, um den Bürgern die Entscheidung zu erleichtern öffentliche Verkehrsmittel bei längeren Strecken zu nutzen. Um Pünktlichkeit zu gewährleisten, sollte es einen größeren Zeitspielraum zwischen Abfahrt und Ankunft geben. (Entschleunigung)
 ist mir wichtig!201
Den Anteil der FSC-zertifizierten Waldfläche erhöhen
Ich bin der Überzeugung, dass eine Maximierung der FSC-zertifizierten Waldflächen durchaus einen sehr großen Nutzen hat. Die Bäume filtern das menschengemachte CO2 aus der Luft und verarbeiten dies zu O2, welches wieder an die Luft abgegeben wird. Dies ist für uns Menschen ebenso essenziell wie für die Tiere. Ohne diesen Vorgang wäre ein natürliches Leben auf der Erde nicht möglich. Gleichzeitig wird damit der Artenschutz gefördert und das Aussterben von Arten verhindert!
Wir würden uns wünschen, dass bei einer Erhöhung des FSC Anteils die Flexibilität in Ausnahmezuständen berücksichtigt wird. Aktuelles Beispiel: Die Borkenkäfer Problematik bedingt (unserer Meinung nach) eine leichte Abweichung der FSC Standards um weitere Waldschäden einzudämmen (möglicher PSM Einsatz)
Davon profitiert neben den Geldbeuteln von FSC NIEMAND!
 ist mir wichtig!113
Die Anbaufläche des ökologischen Landbaus auf 20 Prozent erhöhen
Die Böden mit natürlichem, langfristg wirkendem Dünger versorgen und somit den Organismus "Boden" wiederbeleben. Die Regenwürmer, Pilze und Microorganismus mit Nahrung versorgen und einen Humusaufbau ermöglichen, der dann Starkniederschläge puffern kann und bei Trockenheit längere Zeit diesem Organismus Wasser zur verfügung stellt. Endlich wieder Lebensmittel herstellen und nicht nur Nahrungsmittel!
Stärkung der Beratung von Landwirten, neue Geschäftsmodelle entwicklen, auch die solidarische Landwirtschaft sollte eine anständige Existenzgrundlage für die Landwirtin/den Landwirt darstellen (keine Selbstausbeutung)
"gewöhnlichen" Anbau, wirtschaftlich ggü. dem ökologischen Anbau unlukrativ machen, anstatt den ökologischen mit viel Geld (meist noch zeitlich begrenzt) zu subventionieren.
 ist mir wichtig!213
Die Zahl der nach einheitlichen BNE-Kriterien zertifizieren Bildungsanbieter in Rheinland-Pfalz bis 2020 steigern
BNE und Globales Lernen müssten natürlicher Teil des Alltags und der Curricula aller Bildungseinrichtungen sein. Ganzheitlich verstandene(s) BNE/GL inkludiert systemische Transformation. Dafür braucht es die Bereitschaft, die Prozesse mit allen Beteiligten (Studierende, Schüler_innen, Lehrende, Lernbegleiter_innen u.a.) zu gestalten. Wir sollten die Lehrer_innenbildung grundsätzlich überdenken: Die Initiative Schule im Aufbruch (G.Hüther, M.Rasfeld) unterstützt Fächer wie "Verantwortung" und "Herausforderung", Selbstlernprozesse, Potentialentfaltung etc. Auch Universitäten sollten die transformative Bildung als Notwendigkeit und Chance erkennen und Räume dieser Art schaffen. Es gibt zunehmend Einzelpersonen und Initiativen, die diesen Bildungswandel vorantreiben. Junge Menschen haben die Zeichen der Zeit erkannt und bereits Ideen für die (Lehrer_innen-) Bildung entwickelt (Kreidestaub, Wanderuni etc.). Diese sollen einbezogen werden. Frauke Hahn, Zentrum Gutes Leben e.V. (Südpfalz)
Die BNE-Landschaft in Rheinland-Pfalz ist immer noch sehr umweltlastig, die globale Dimension wird in vielen BNE-Angeboten nicht oder unzureichend berücksichtigt. Bei der Steigerung der Zertifizierung der Bildungsanbieter nach einheitlichen BNE-Kriterien ist darauf zu achten, dass die globale Perspektive in den Angeboten der Bildungsanbieter ausreichend berücksichtigt wird. Es muss vermieden werden, dass eine Steigerung der zertifizierten Bildungsanbieter auf Kosten der Qualität der Bildungsangebote geht.
Über den Kompass Globales Lernen, der von ELAN e.V. herausgegeben wird, werden Bildungsangebote und Materialien von außerschulischen Akteur_innen des Globalen Lernens in Rheinland-Pfalz bekannt gemacht. Wünschenswert wäre es, wenn Schulen über entsprechende Budgets für diese Bildungsangebote verfügen könnten.
 ist mir wichtig!147
Bis 2020 berücksichtigen 25 Kommunen in Rheinland-Pfalz bei ihrer Beschaffung soziale und ökologische Kriterien und erlassen einen diesbezüglichen Ratsbeschluss
Nachhaltigkeit statt Profitmaximierung. Es kann nicht wahr sein, dass Wälder aus ökonomischen Gründen nicht als Mischwälder bepflanzt werden, sondern z.B. Monokultur Fichte. Die falschen Entscheidungsträger für zu wichtige Angelegenheiten. Ohne VOrwurf gilt es trotzdem zu sagen, dass ein Blick in die Wälder zeigt, dass Forstwirtschaft statt Wildnis gefunden wird. Die Natur braucht Raum und Zeit ohne den Menschen um sich selbst zu erholen. Dies kann nicht passieren, wenn ökonomisierte Hobby-Politiker, welche sich weder mit Umwelt- und Naturschutz auskennen, noch den Wert der Lebensgrundlage anerkennen, die Geldbeschaffung über den Erhalt eines menschenfreundlichen Klimas stellen. Vorschlag: Schulungen, gerne auch durch Aktivisten-Workshops von z.B. Fridays for Future.
Ausschreibungen müssen besser geprüft und vollständig sein. Nur hierdurch lassen sich hohe Folgekosten vermeiden. Die Vergabe an den vermeintlich billigsten Anbieter macht ökonomisch und ökologisch wenig Sinn. Warum Straßen bauen, von denen wir heute schon wissen, dass sie in 20 Jahren defekt sind anstatt für mehr Geld Straßen bauen, die wesentlich länger halten.
Wenn es um die Ziele für eine nachhaltige Entwicklung in Rheinland-Pfalz geht, sollte bei einem strategisch so wichtigen Teilziel wie der öko-sozialen Beschaffung nicht nur die kommunale Ebene in der Zieldefinition enthalten sein. Alle Einrichtungen auf Landesebene sollten hier ebenfalls aufgefordert sein, bei ihrer Beschaffung soziale und ökologische Kriterien zu berücksichtigen. Auch bei allen übergeordneten Beschaffungsvorgängen, z.B. der Abschluss von Rahmenverträgen für bestimmte Produktgruppen auf Landesebene, sollten hier soziale und ökologische Kriterien integrieren.
 ist mir wichtig!262
Allgemeine Fragen
Wieso liegt die Vernatwortung für die Einhaltung der Nachhaltigkeitsziele beim Wirtschaftsministerium? Die Wirtschaft hat sich noch nie damit gerühmt besonders nachhaltig zu agieren und die Ressourcen der Natur zu schonen. Ich fände eine Umlagerung der Verantwortung auf eine zentrale Prüfstelle, deren einzige Aufgabe es ist die Ministerien zu prüfen, ob die Nachhaltigkeitsziele einbgehalten werden. Pasiiert dies nicht wird hart umgesteuert um wieder auf Kurs zu kommen und eine Sanktion gegenüber dem Ministerium ausgesprochen. Dies wäre transparent und würde die Nachhaltigkeit im Kampf gegen den Klimawandel und die Verschmutzung der Erde massiv fördern.
Wie können Bürger*innen NH umsetzen? Auch die Bürger*innen RLP sollten in Verantwortung gezogen werden. Hier bedarf es klare Ziele und Handlungsoptionen, die auch in die NHS einbezogen werden.
Die Nachhaltigkeitsstrategie soll ein Instrument sein, wie NH im Land umgesetzt und gemessen werden kann. Es bedarf klare Ziele mit klaren Indikatoren. Die Landesregierung muss hier ein Vorbild für Bürger*innen darstellen. Es muss echte Ziele geben. Die Ziele bislang sind nur unzureichend. Hier bedarf es mehr Mut der Landesregierung zur Transformation und Veränderungen. Ein externes Peer Review könnte helfen, sich kritisch mit den Indikatoren und Zielen auseinander zu setzen.