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Nachhaltigkeitsziele Rheinland-Pfalz

Treibhausgasemissionen bis 2020 um 40 Prozent gegenüber 1990 mindern
Unsere Städte müssen sehr schnell fit werden für die Zukunft, Busse und Bahnen sind entscheidend. Und aufs Land muss das schnelle Internet sofort hin, damit Leute dort wohnen und arbeiten können.
...oder stark eingeschränkte Befahrbarkeit - z.B. nur zum Be- und Entladen. Parkflächen außerhalb schaffen, Park&Ride Parkplätze besser bewerben, ÖPNV und Park&Ride-Parkplätze verbinden, Radwege besser markieren und ausbauen. Härtere Strafen für blockierte Radwege durch z.B. parkende Autos. Momentane Parkflächen in der Innenstadt aufgeben und Begrünen => Attraktivität der Stadt nimmt zu, Luftverschmutzung nimmt ab, Lebensqualität nimmt zu.
60% Reduktion bis 2030 Verdoppelte Kapazität des Öffentlicher Nahverkehr bis 2030 Kostenfreier Öffentlicher Nahverkehr bis 2030 Sinnvolle Gestaltung des Öffentlichen Nahverkehrs auch in ländlichen Regionen. Grüne Welle bei angemessenem Tempo zur schnellen Emissionsreduzierung in Stadten. Öffentlicher Nahverkehr auf der Basis der Elektro- und Brennstoffzellen-Technologie umbauen. E-Tankstellen und Wasserstofftankstellen ausbauen Reduktion um 50% von thermischer Verwertung in Mainz (Müllverbrennung) Regionale Kooperation zum Beispiel Mainz Wiesbaden im Bezug auf thermisch Verwertung. Auf keinen Fall neue Müllverbrennungsanlagen. Recycling und wirkliche Wiederverwertung soll einen klaren Vorrang vor dem Verbrennen bekommen. Ressourcen sollen im Kreislauf geführt werden.
Klimaneutralität bis 2050, mindestens jedoch eine Reduktion um 90 Prozent gegenüber 1990 erreichen
Nach allen aktuellen Berichten des IPCC und der gesamten Wissenschaft müssen wir die Klimaneutraität bis 2040 erreichen um das 1.5°C Ziel von Paris einzuhalten und die Auswirkungen des Klimawandels noch auf erträgliches Maß zu beschränken. Rheinland-Pfalz als flächenreiches Land hat die Möglichkeit bei dieser Entwicklung als Vorreiter voran zu gehen.
Die Vorbildfunktion des Landes, u.a. im Landesklimaschutzgesetz definiert, hat eine wichtige Strahlkraft auf andere Akteure. Ein politischer Beschluss zur Realisierung einer klimaneutralen Landesverwaltung über alle Ressorts hinweg wäre wünschenswert, um hier auf Verwaltungsebene grundlegende Erkenntnisse und Mechanismen zu identifizieren. Dies beinhaltet auch die Freigabe ausreichender finanzieller Mittel sowie strukturelle Veränderungen, hin zu einer ressortübergreifenden Steuerung.
Energiewende heißt nicht nur Stromwende, sondern auch Wärmewende, Verkehrswende, Landwirtschaftswende usw., weil wir in allen Bereichen zu viel CO2 produzieren
Klimaneutralität der Landesverwaltung bis 2030 erreichen
Neubauten und Umbauten öffentlicher Einrichtungen nach dem Buildings as Material Banks Konzept, C2C usw. Umbau der Stadtwerke auf erneuerbare Energien.
Schulen und öffentliche Einrichtungen sollten auf Ökostrom umgestellt werden.
Die Landesverwaltung ist ein Vorbild für die Bürger*innen. Deshalb muss sie voran gehen
Den Stromverbrauch bis zum Jahr 2030 bilanziell zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien decken
Energieverbrauch belastet die Umwelt sehr. Ich finde der ganze Energieverbrauch sollte durch erneuerbare Energie gedeckt werden, vor allem druch Windräder. Windräder produzieren sehr viel erneuerbare Energie in wenig Zeit, sind dazu noch gut um den CO²-Ausstoß zu vermindern. Das Problem dabei ist leider, dass die Windräder nur in Regionen stehen dürfen in denen viel Wind ist. Trotzdem sollte man so viele Windräder bauen, um den ganzen Energieverbrauch zu decken und um schließlich auch die ganze Energieversorgung mit ernuerbarer Energie zu betreiben.
DA GEHEN VIELZUVIELE Arbeitsplätze verloren das darf man nicht so machen
Das fordert der BUND seit 2010. Die alte Landesregierung hatte das im Programm. Neue Besen kehren nicht immer gut.
Den Anteil der Landwirtschaftsflächen mit hohem Naturwert erhöhen
Ausbau von Vertical Farming in Städten. Fördergelder koppeln an den Aufbau von Bodenfruchtbarkeit (Humus) Nitratbelastung der Böden reduzieren (Sinnvolle Düngung usw.) Stadt soll über den Zusammenhang von Nitratbelastung und Massentierhaltung aufklären. Vorbildcharakter der Stadt im Bezug auf Ernährung aufrechterhalten auch bei öffentlichen Empfängen (Vegetarisch, Vegan) Blühsteifen, Mischkultur, Monokulturen reduzieren bzw. Dreifelderwirtschaft, Permakultur Dachgärten Fördergelder nur noch für Biologischer Landwirtschaft.
Landauf landab sieht man landwirtschaftliche Monokulturen (Mais, Raps etc.) . Eine artenreiche Vielfalt ist unter anderem dadurch schon lange nicht mehr gegeben. Eine Möglichkeit dieses zu ändern könnte beispielsweise sein, das Landwirte die per Gesetz sowieso dazu verpflichtet sind, Flächen von x% auch wirklich als Blühstreifen zur Verfügung zu stellen. Bei Missachtung sollten entsprechende Sanktionen folgen.
Wichtig! Auch konventionelle Bauern „mit ins Boot nehmen“! Ökologische Nachhaltigkeit ist höher zu werten als Steigerung (Erhalt) des wirtschaftlichen Wohlstandes.
Den Anteil der vom Aussterben bedrohten und stark gefährdeten Arten bis 2025 verringern
Datenabgleich dieses Punktes mit den ausgestorbenen Arten (Sinnzusammenhang). Artenvielfalt durch vielfältige Landschaftsbilder fördern.
Ich finde es sehr schade, dass aufgrund des Fehlverhalten des Menschen so viele Tierarten aussterben. Tiere haben es nicht verdient unter so schlechten Umständen leben zu müssen. Es sollte definitiv etwas gegen das Aussterben unternommen werden, da sonst die Vielfalt der Tierwelt nie mehr so sein wird wie sie mal war. Wenn wir so weiter machen könnte es irgendwann sogar gar keine Tiere mehr geben.
Schulhöfe naturnah gestalten und gepflasterte Flächen reduzieren. Anlage von Hochbeeten usw.
Die weitere Zerschneidung der Landschaft stoppen
Negative Auswirkungen der Flurbereinigung rückgängig machen. Mehr grüne Brücken für Wildwechsel u.ä. Bestehende Waldgebiete miteinander verbinden durch sinnvolle Wiederaufforstung.
Es wäre gut wenn private Waldbesitzer angemessen berücksichtigt werden um ihr Ökokonto einem Projekt zuzuordnen.
Den Anteil von Gewässern mit einem guten und sehr guten ökologischen Zustand bis 2027 erhöhen
Renaturierung von Bächen und Flüssen. Ausbau von natürlichen Badestellen.
Durch die WRRL haben wir gesetzlich vorgegebene Ziele für den Zustand unserer Gewässer. Bis 2027 müssen sie einen guten ökologischen und chemischen Zustand erreichen. Eine Landesstrategie muss im Minimum das Einhalten gesetzlicher bestimmungen verfolgen!
Dass sich der Zustand vieler Gewässer verschlechtert ist klar, um dies zu stoppen könnte man zum Beispiel Gesetze erlassen in denen die Beseitigung von Chemikalien die bei der Produktion von Konsumgütern entstehen in anliegende Gewässer verboten wird.
Naturparke zu nachhaltigen Modellregionen entwickeln
Punkt besser erklären evtl. rein natürliche Flächen vorhalten/ermöglichen
Ein sehr nett klingendes Ziel, dem man nur zustimmen kann- aber ohne zu klären, WIE man dahin kommen möchte und WIE so eine Modellregion genau aussehen soll ist es nichts als eine leere Worthülse. Was genau soll eine Modellregion sein? Modell für was? Gibt es Vorbilder? Wie will man dahin kommen?
Die Energieproduktivität steigern
Kooperationen für zum Beispiel Abwärme fördern/ ermöglichen. (Energiegewinnung aus Abwärme)
Nach dem Motto, „Die beste Energie ist die, die gar nicht erst verbraucht wird,“ sollte im Rahmen eines Energiecontrollings durch den Einsatz von elektronischen Messgeräten in allen Räumen die Energieverbräuche der Verwaltungs- und Schulgebäude im Hinblick auf Heizung, Strom und Wasser analysiert werden. Der Rhein-Hunsrück-Kreis hat so mit zum Teil diffizilen Maßnahmen innerhalb von 12 Jahren die Heizkosten um 25%, den Wasserverbrauch um 26% und den Stromverbrauch um rechnerisch 25% (5%) gesenkt (der letzte Wert ist rechnerisch, weil zur gleichen Zeit erhebliche Mehrverbräuche durch die Einrichtung von energieintensiven Serverräumen, Mensen und Ganztagsschulbetrieben stattfanden und die Ersparnis auf 5 % reduzierten). Gleichzeitig sank der CO2 Wert um 9500 Tonnen und insgesamt konnte ein Betrag von zwei Mio. Euro eingespart werden. Die Aufträge gingen meistens an heimische Unternehmen. Ohne diese Maßnahmen hätte der Rhein-Hunsrück-Kreis bei den explosionsartig gestiegenen Energiekosten
Die Begriffe "Energieproduktivität" und "steigern" sind für mich beide zu unscharf und nicht wirklich greifbar! Bereiche und klare Ziele definieren!
Die Ressourceneffizienz steigern
Reduktion um 50% von thermischer Verwertung in Mainz (Müllverbrennung) Regionale Kooperation zum Beispiel Mainz Wiesbaden im Bezug auf thermisch Verwertung. Auf keinen Fall neue Müllverbrennungsanlagen. Konzept zu Reduktion der Müllverbrennung in Rheinlandpfalz und der Region. Alternative Energieträger nachhaltige Energieträger. Recycling und wirkliche Wiederverwertung soll einen klaren Vorrang vor dem Verbrennen bekommen. Ressourcen sollen im Kreislauf geführt werden. Subventionen von Abfällen für Recyclingströme gegenüber thermischer Verwertung um Recyclingmaterial preislich attraktiver zu machen. Recycling statt Downcycling.
Neben dem sicherlich sinnvollen Streben nach einem geringeren Ressourcenverbrauch sollte die Konsistenz, also die Kreislauffähigkeit, direkt zu Beginn berücksichtigt werden. Die Materialien, die wir einsetzen, müssen VOR ihrem Einsatz auf Materialgesundheit, Kreislauffähigkeit und Sinnhaftigkeit überprüft werden. HINTERHER zu überlegen, was mit den alten Produkten geschehen soll, führt meist zu Notlösungen (siehe Downcycling von Plastik).
Es sollten generell nur noch Mehrweggebinde bei der Anlieferung von Verpflegung erlaubt sein. Einzelne Essen in Aluschalen verpackt sind nicht mehr aktuell. Bei der Pausenverpflegung kann ebenfalls ein großer Beitrag zur Müllvermeidung geleistet werden, wenn die Verpackung entsprechend nachhaltig organisiert wird.
Die tägliche Flächenneuinanspruchnahme bei unter einem Hektar stabilisieren
lächenversiegelung min. Netto Null Mehr Begrünung von Gebäuden vor allem öffentlichen, Bushaltestellen u.ä. Vertical Farming Qualitätsunterschiede von Flächenversiegelung berücksichtigen.
Leerstände in Städen/Gemeinden nutzen ,vor Neuanlagen von Bau/ Gewerbegebieten
Nicht pauschal deckeln sondern unterscheiden FÜR WAS die Flächen genutzt werden - hier klare Ziel- und Grenzwerte definieren!
Die Schadstoffbelastung der Luft senken
Die ganzen Fahrzeuge, die mit Benzin betrieben werden müssen, belasten unsere Umwelt aufs Enormste. Jeden Tag erreichen wir Tonnen an Smog in den großen Städten. Dies ist schlecht für die Erderwärmung und sowohl auch für uns Menschen, da in diesem vielen Smog viele Krebserreger sind. Meiner Meinung nach sollte man, vor allem in den Großstädten, zwei bis drei Tage gesetzlich bestimmen, an denen man nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren darf und nicht mit Privatfahrzeugen, wie z.B. Autos.
teilweise Fahrverbote Vergünstigung der Öffentlichen Verkehrsmittel Rentner bekommen, wenn sie ihren Führerschein freiwillig abgeben, ein Ticket mit dem sie billiger / um sonst mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln fahren können
Ich finde nirgendwo in den rlp. Strategien Aussagen zur Stärkung des ÖPNV :(
Den Anteil der FSC-zertifizierten Waldfläche erhöhen
Wir würden uns wünschen, dass bei einer Erhöhung des FSC Anteils die Flexibilität in Ausnahmezuständen berücksichtigt wird. Aktuelles Beispiel: Die Borkenkäfer Problematik bedingt (unserer Meinung nach) eine leichte Abweichung der FSC Standards um weitere Waldschäden einzudämmen (möglicher PSM Einsatz)
Davon profitiert neben den Geldbeuteln von FSC NIEMAND!
Die Anbaufläche des ökologischen Landbaus auf 20 Prozent erhöhen
Im Boden liegt meiner Meinung nach der Schlüssel zur erfolgreichen Klimawende. So viel kann hier gemacht werden! - Aufforstung, pro Kubikmeter Holz wird 1 Tonne CO2 gebunden - Ökologischer, kreislauforientierter Anbau bringt Humusaufbau, was der Luft ebenfalls CO2 entzieht - Ökologischer Anbau nutzt keine synthetischen Düngemittel (dreifacher Nutzen: keine Abhängigkeit von Exportländern, kein zusätzliches Freisetzen von CO2, weniger Erosion)
Das Ziel den ökolog. Landbau zu erhöhen ist wenig ambitioniert und dazu noch ohne ein Zieljahr angegeben! Rheinland-Pfalz sollte die regionalen Betriebe stärker unterstützen und die Förderungen aus der EU Agrar-Subventionssäule II (Zweckgebunden) mitfinanzieren.
Den Anteil ökologischer Landwirtschaft auf 100% erhöhen.
Die Zahl der nach einheitlichen BNE-Kriterien zertifizieren Bildungsanbieter in Rheinland-Pfalz bis 2020 steigern
...durch Projekttage, AGs, Praktika. BNE wird in Lehrplänen als Querschnittsaufgabe gesehen, d.h. abhängig von der jeweiligen Lehrkraft werden BNE-Aspekte thematisiert oder eben nicht. Gäbe es ein "BNE-Pflichtprogramm", könnten Schulen und Anbieter voneinander profitieren.
Die Kompetenzen der BNE und des und Globales Lernens sind elementare Werkzeuge zur Bewältigung der Herausforderungen der globalisierten Welt. BNE und GL müssen zentral in Lehrplänen und der Ausbildung der Lehrkäfte fokussiert werden, zudem müssen außerschulische Anbieter gestärkt werden. Eine steigerung der zertifizierten Anbieter ist wünschenswert, Ziel muss eine flächendeckende, landesweite und im schulischen wie außerschulischen Bildungsbereich angewandte Bildungsarbeit nach den Grundsätzen von BNE und GL sein. Dies sollte auch durch konkrete Zielzahlen repräsentiert werden.
Im Gegensatz zu den angrenzenden Bundesländern (Hessen und NRW) gibt es in RLP keine Studiengänge mit einem friedens- und/oder entwicklungspolitischen Fokus. Die Schaffung der Friedensakademie Rheinland-Pfalz war ein guter Schritt diese Themen an einer Universität zu stärken, nun sollten auch Studiengänge bspw. im Masterbereich etabliert werden. Absolvent*innen dieser Studiengänge arbeiten in unterschiedlichen Bereichen/ bei unterschiedlichen Institutionen wie Ministerien, Wirtschaft, NGOs und im Bildungsbereich. Durch die Schaffung dieser Studiengänge würden die SDGs in unterschiedlichen Bereichen und auf unterschiedlichen Ebenen gestärkt werden.
Bis 2020 berücksichtigen 25 Kommunen in Rheinland-Pfalz bei ihrer Beschaffung soziale und ökologische Kriterien und erlassen einen diesbezüglichen Ratsbeschluss
Die öffentliche Hand auf Landesebene (Ministerien und Landesbehörden) sollten hier mit gutem Beispiel vorangehen und sich verbindlich zur Berücksichtigung von ökologischen und sozialen Kriterien bei der Beschaffung verpflichten. Neben den einzelnen Beschaffungsvorgängen sollte dies insbesondere auch für die zentralen Beschaffungs-Einrichtungen der Landesverwaltung wie das Kaufhaus des Landes oder die Zentrale Beschaffungsstelle für IT (ZBL-IT) im Landesbetrieb Daten und Informa-tion (LDI) gelten. Für mehr Transparenz sowie im Sinne einer Vorbildfunktion für kommunale Akteure sollten die Beschaffungsstellen auch über die Form der Berücksichtigung öko-sozialer Kriterien berichten bzw. informieren.
Die Umsetzung von öko-sozialen Kriterien bei der Beschaffung bietet die Möglichkeit, ein Zeichen für Mensch und Umwelt zu setzen, ressourcensparender zu Beschaffen und einen nachhaltigen Konsum zu fördern. Besonders die Kommunen müssen hier ein Vorbild sein, denn die öffentliche Hand gibt jährlich für Waren und Dienstleistungen gut 400 Milliarden Euro aus und davon entfallen 60% auf die Kommunen.
Es bedarf einer Beratungsstelle beim Land, die Einkäufer bei der öko-sozialen Beschaffung unterstützt. Zusätzlich sollten Weiterbildungs- und Schulungsangebote für die Mitarbeiter in den Verwaltungen angeboten werden. Der Themenbereich der öko-sozialen Beschaffung verdient auch eine größere Bedeutung in Quantität und Qualität in der Ausbildung von Verwaltungsfachkräften.
Allgemeine Fragen
Was passiert in RLP bei den Zielen, die bisher noch keine rheinland-pfälzische Entsprechnung haben? z.B. Geschlechtergleichheit - selbstverständlich auch ein Thema in RLP: Gender Pay Gap, fehlende Sensibilisierung für das Thema bei ArbeitnehmerInnen etc
In der Nachhaltigkeitsstrategie sind Fair-Trade-Schulen als " eine gute Möglichkeit, BNE-Themen an Schulen zu verankern" festgeschrieben, jedoch ohne konkrete Umsetzungs- oder Unterstützungsmaßnahmen für die Kampagne. Das Land sollte das Ziel verfolgen, dass alle Schulen des Landes den Fairen Handel als zentrales Instrument für eine gerechtere und nachhaltigere Wirtschaft vermitteln. Dazu sollten konkrete Zielzahlen und Maßnahmen formuliert werden, um Schulen auf dem Weg zur Fair-Trade-Schule zu unterstützen.
Verpackungsmüll muss vermieden werden. Vor allem unser Plastikkonsum muss stark reduziert werden. Das fängt im Kleinen an und jede Person kann etwas tun, aber es müssen auch gesetzliche Reglungen her und Alternativen müssen bekannter und z.T. erschwindlicher werden. Mehr Unverpackt-Läden müssen her!!! Keine Plastiktüten, To-Go Kaffebecher, Einwegbesteck und Alu-Verpackungen mehr!!!